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Montag, 4. Mai 2009

Aufgang der Bockjagd 2009

Der Aufgang der Bockjagd war dieses Jahr wunderbar entspannend. Hase und Fuchs im Anblick gehabt. Übrigens Füchse können die Augen verdrehen, ich bin bis auf etwa 1 Meter an die Fähe herangekommen. Sie brauchte etwa vier bis 5 Sekunden um zu realisieren das meine Gegenwart doch eigentlich nicht stimmig ist, dann flüchtete sie in den naheliegenden Bau. Super Sonnen-Wetter allerding recht kräftiger, eisiger Wind hat das Rehwild sicher zum liegenbleiben überredet. Jedenfalls bis auf einen kleinen Jährlinsbock bei der Anfahrt ins Revier war nicht zu sehen.

Anschließend traditionelles Bockjagdfrühstück bei Freunden, - wunderbar.

Donnerstag, 22. November 2007

Jagd kann wie Ketch-Up sein, erst kommt nichts....

und dann auf einmal alles. Nach dem ich die herbstliche Saison ja im wesentlichen als Zuschauer, nein besser, als Zuhörer verbracht habe, und sich die Chancen auf Jagderfolg nicht einmal an einem Finger abzählen ließen, kam der Jagderfolg nun geballt. Einen Bewegungsjagd-Stand, den ich nun schon das dritte Jahr hintereinander inne hatte, die letzten zwei Jahre auch erfolglos, wurde in diesem Jahr um 30 Meter verrückt. Und schon tat sich ein jagdliches Eldorado auf. Sämtliche Wechsel im Umkreis von 50 Metern wurden vom Wild genutzt, um sich vor den Hunden der Bejagung zu entziehen. So wechselten die Rehe ruhig vor den spurlaut jagenden Hunden an, und ich konnte zwei Kitze erfolgreich und sicher strecken. Ein starker Frischling wurde mir einzeln kommend vom Wachtelhund gebracht und rollierte im Schuß. Der Hund quittierte es mit großer Freude. Es ergaben sich zwar noch einige Fastchancen, die aber nur ohne Rücksicht auf die Nutzung des Wildbrets, als Chancen hätten gelten können. Meine Freude war riesig, eine so lange Durststrecke nun beendet zu haben und sich das Dranbleiben ausgezahlt hat, waren doch gedanklich Tendenzen zur Einzeljagd hin nicht auszublenden. So kann es natürlich weitergehen.

Florian

Montag, 14. Mai 2007

Die Jagd auf den roten Bock.

Ich bin Jäger, ich liebe die Jagd. Besonders die Jagd auf Rehwild. Rehwild ist eine Wildart die so wunderbar unberechenbar ist, und da sie in Deutschland so stark verbreitet ist, häufen sich die Unberechenbarkeiten.
Rehfleisch oder Wildbret schmeckt auch gut, und ist der Literatur schlussfolgernd auch unheimlich gesund. Ja, ich gebe es zu, das Wildbret und der damit verbundene Genuss sind eine hohe Triebkraft für mein jagdliches Tun. Meine Familie freut sich auch viel mehr über das Fleisch als über die Trophäe, was ich sehr gut nachvollziehen kann.
Nun, im Mai, jagen wir auf den Rehbock. Die Jagdzeit beginnt bei uns am ersten Mai und endet am 15. Oktober des Jahres.
Das Rehwild ist im Haarwechsel begriffen, d.h. es wechselt vom Winterfell auf´s Sommerfell. Das Winterfell ist grau und das Sommerfell, wir sagen zm Fell ja Decke, also die Sommerdecke ist rot gefärbt.
Im Mai sind also die Rehe oft noch halb oder ganz grau und nicht schön leuchtend rot durchgefärbt. Mein Bruder jagd deshalb keine Rehe im Mai und verlagert seine Rehbockjagd auf den Juli und August, in die Blattzeit, also die Rehbrunft.

Ja, ein Standpunkt, mit dem ich mich erstmal auseinander setzen muß um einen eigenen zu definieren.
Zur Zeit würde ich sagen, der nächste passige ist mein, denn der Winter war lang.