Der Mai ist eine wunderbarer Monat. In ihm wird der Jahreszeitenwechsel deutlich wie sonst eigentlich nur im Oktober. Frühlingsblühende Blumen und die Obstblüte erfreuen das Auge und die Bäume grünen mit Macht.
Für Jäger hat der Monat eine weitere Besonderheit. Die langersehnte Jagd auf den Rehbock beginnt am 1. Mai. Die Jagd auf den Bock ruhte seit dem 15. Oktober und so wächst die Vorfreude auf die Bejagung dieses spannenden Wildes in dem Maße, wie sich die Schneelage allerortens zurückzieht und jagdliches Terrain freigibt.
Ich persönlich steigere meine jagdliche Aktivität auf den Rehbock gewöhnlich nach dem 16. Mai. Vor Jahren begann die Jagdzeit nämlich erst an diesem Datum und die wärmeren Mai Tage empfinde ich eher in der zweiten Monatshälfte und dass will ich gern geniessen. Ausserdem haben die Böcke zum Maibeginn noch nicht so gut verfegt und die Trophäen-Nachbearbeitung macht dann viel mehr Mühe.
Also begleite ich zum Maibeginn lieber jagdliche Gäste die terminlich besser anfangs des Monats können.
Ist dann Ruhe im Revier eingekehrt intensiviere ich gern meine eigene Pirsch und geniesse Fauna und Flora im betörenden Maigrün. Der oft noch durchschaubare Wuchs, das noch nicht vollends ausgewachsene Getreide welches noch Chancen bietet und die quirrlige Faune, die jetzt viel um die "Ohren" hat und deshalb für viele Begegnungen sorgt, sorgen für Pirsch und Ansitzerlebnisse wie sie nur der Mai bei der Jagd auf den leider noch etwas grauen Bock zu erleben sind und diese Zeit einzigartig machen.
Heute abend habe ich "Kinderwache", aber morgen früh gehts schon wieder raus in die erste Bockjagdsaison des Jahres, die Maijagd.
Florian
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Samstag, 21. Mai 2011
Freitag, 27. November 2009
Was bisher geschah
So, seit dem vergangenen Post sind wieder einige Wochen vergangen. Der Hardausee ist mittlerweile leer. Und nun versucht man den Grund von einer dicken Schlammschicht zu befreien. Das stellt sich offensichtlich schwierig dar, da es gleich zu einem Bausstop kam. Ob die Maschinen wieder laufen ist mir im Augenblick nicht bekannt.
Ansonsten ist die Zeit geprägt von viel Arbeit gewesen. So blieb nicht viel Raum für die Jagd. Erst sechs Bewegungsjagden habe ich diese Saison mit meinem Hund Ebba absolviert. Mehr war einfach nicht möglich. Diese verliefen dafür aus Teamgesichtspunkten überaus erfolgreich. Selbst bin ich bisher "Schneider". Das soll nun besser werden. Ab Morgen starte ich in meine intensivste Jagdwoche dieses Jahr. Morgen in der Heide, Montag im Weserbergland und Dienstag gehts dann bis zum Wochenende nach Rügen und Umgebung.
Im Garten sind wir auch wieder etwas weitergekommen und haben eine tolle Terasse aus Eichenbohlen angelegt. Sie ist noch nicht ganz fertig, und die Überdachung lässt leider auch auf sich warten. Ich hoffe dass der Glasbaubetrieb nächste Woche endlich kommt.
Die Kids entwickeln sich weiterhin prächtig und die gute Stimmung lässt sich auch nicht von den jahreszeitlich typischen Erkältungskrankheiten trüben.
Alos, bis bald.
Ansonsten ist die Zeit geprägt von viel Arbeit gewesen. So blieb nicht viel Raum für die Jagd. Erst sechs Bewegungsjagden habe ich diese Saison mit meinem Hund Ebba absolviert. Mehr war einfach nicht möglich. Diese verliefen dafür aus Teamgesichtspunkten überaus erfolgreich. Selbst bin ich bisher "Schneider". Das soll nun besser werden. Ab Morgen starte ich in meine intensivste Jagdwoche dieses Jahr. Morgen in der Heide, Montag im Weserbergland und Dienstag gehts dann bis zum Wochenende nach Rügen und Umgebung.
Im Garten sind wir auch wieder etwas weitergekommen und haben eine tolle Terasse aus Eichenbohlen angelegt. Sie ist noch nicht ganz fertig, und die Überdachung lässt leider auch auf sich warten. Ich hoffe dass der Glasbaubetrieb nächste Woche endlich kommt.
Die Kids entwickeln sich weiterhin prächtig und die gute Stimmung lässt sich auch nicht von den jahreszeitlich typischen Erkältungskrankheiten trüben.
Alos, bis bald.
Montag, 2. Februar 2009
Hahn in Ruh
Das Jagdjahr 2008/2009 ist nun für mich und meinen Hund und natürlich auch für meine Famile nun Vorbei. Am Samstag haben wir nochmal abschließend auf den Ruhner Bergen auf vornehmlich Rehwild gewaidwerkt. Mit Erfolg. Und nun ist erstmal Schluß und die Familie atmet durch.
Mitt Februar findet noch unser traditionelles Entenessen in Räber statt. Damit schließen wir dann im Kreis von Freunden offiziell das Jagdjahr.
Ich finde es gut, das es diesen zeitlichen Umbruch im Jahr gibt. Nun haben Jäger und Wild die Möglichkeit inne zu halten, und durch den Rest der dunkelen Jahreszeit in Ruhe zu kommen. Einzig Ebba, mein Wachtelhund, wird nun wieder 8 schreckliche Monate ohne Stöberjagd zu überstehen haben.
Also, Hahn in Ruh und auf Bald.
Florian
Mitt Februar findet noch unser traditionelles Entenessen in Räber statt. Damit schließen wir dann im Kreis von Freunden offiziell das Jagdjahr.
Ich finde es gut, das es diesen zeitlichen Umbruch im Jahr gibt. Nun haben Jäger und Wild die Möglichkeit inne zu halten, und durch den Rest der dunkelen Jahreszeit in Ruhe zu kommen. Einzig Ebba, mein Wachtelhund, wird nun wieder 8 schreckliche Monate ohne Stöberjagd zu überstehen haben.
Also, Hahn in Ruh und auf Bald.
Florian
Freitag, 16. Januar 2009
Wildschweine bergen, hervorragendes Trainig für´s Schlittenziehen
Neulich, ich war nach einer erfolgreichen Jagd mit dem Bergen von Wildschweinen befasst, gewann ich oben genannte Erkenntnis. Ausgestattet mit dem Jägerschmid Wildbergeset geht das Wildbergen wirklich super leicht und angenehm. Dennoch beansprucht es einige Muskelpartien, die genauso beim Schlittenziehen beansprucht werden. Davon konnte ich mich einen Tag später überzeugen, als ich einige Kinder aus der Nachbarschaft auf ihren Schlitten durch die Schneelandschaft zog. Hoffe ich also auf weitere Trainingseinheiten, sowohl durch erneuten Schneefall als auch durch weiteren Jagderfolg.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Jagen wie Gott in Frankreich
Vergangene Woche war ich (wir)in der Sologne, im Herzen Frankreichs, zu Gast auf einer wirklich außerordentlich gelungenen Niederwildjagd. Hauptwild, auf das wir gejagd haben war der Fasan. Abends ging es auch noch auf Ente.
Ganz in der Nähe des Ortes Sennely
Größere Kartenansichtging es jagdlich zu Werke. Bei Bilderbuchwetter, Temperaturen um die 20 Grad, blauem Himmel, Sonnenschein, gab es drei Treiben auf Fasan. Die Vegetation in dieser Region ist ganz und gar auf die Jagd zugeschnitten. Viele kleine Meis-, Senf- und Erbsenfelder, oft mit Sonnenblumen im Vorgewende, umschlungen von kleinen Hecken und Feldgehölzen.
Paradiesische Verhältnisse für den Fasan.
Wir schossen nicht so schlecht und Diana lächelte uns zu, so daß wir in sämtlichen Treiben mehrfach erfolgreich sein konnten.
Nach zwei Treiben gab es ein famos französisches Mittagessen, jeder Gang ein kleines Konzert der Geschmackssinne.
Nachmittags zeigte die Sologne nochmal ihre ganze Schönheit in herbstlichen Farben, und der schöne Vogel Fasan, tat seinen Teil zum wunderbaren Fortgang der Jagd.
In der Abenddämmerung erlebten wir noch eine satte Entenjagd und schlossen den Jagdtag auf dem Jagdgut mit einem feierlichen Streckelegen zu Parforcehörnern.
Abendessen vor loderndem Kaminfeuer und Nachtruhe folgte dann im nahe gelegenen Jagdschloss Chateau Le Corvier, was einen stilechten Abschluß bot.
Foto´s folgen in Kürze.
Ganz in der Nähe des Ortes Sennely
Größere Kartenansichtging es jagdlich zu Werke. Bei Bilderbuchwetter, Temperaturen um die 20 Grad, blauem Himmel, Sonnenschein, gab es drei Treiben auf Fasan. Die Vegetation in dieser Region ist ganz und gar auf die Jagd zugeschnitten. Viele kleine Meis-, Senf- und Erbsenfelder, oft mit Sonnenblumen im Vorgewende, umschlungen von kleinen Hecken und Feldgehölzen.
Paradiesische Verhältnisse für den Fasan.
Wir schossen nicht so schlecht und Diana lächelte uns zu, so daß wir in sämtlichen Treiben mehrfach erfolgreich sein konnten.
Nach zwei Treiben gab es ein famos französisches Mittagessen, jeder Gang ein kleines Konzert der Geschmackssinne.
Nachmittags zeigte die Sologne nochmal ihre ganze Schönheit in herbstlichen Farben, und der schöne Vogel Fasan, tat seinen Teil zum wunderbaren Fortgang der Jagd.
In der Abenddämmerung erlebten wir noch eine satte Entenjagd und schlossen den Jagdtag auf dem Jagdgut mit einem feierlichen Streckelegen zu Parforcehörnern.
Abendessen vor loderndem Kaminfeuer und Nachtruhe folgte dann im nahe gelegenen Jagdschloss Chateau Le Corvier, was einen stilechten Abschluß bot.
Foto´s folgen in Kürze.
Dienstag, 26. August 2008
Unglaublich - ein neues Swarovski
Vor einiger Zeit habe ich mein altes, wirklich abgewracktes Zwaro-Fernglas Habicht SL 8x56 zur Reparatur gegeben. Die netten Herrschaften in Absam haben mir dann schleunigst ein Angebot gemacht. Die Reparatur sollte rund 450 € kosten. Der verwahrloste Zustand des Glases hat meine emotionale Bindung zu diesem Gerät arg schwinden lassen. So war mein erster Gedanke: "Ich stelle es bei Egun ein, wenn es wieder repariert ist bekomme ich bestimmt 600 € dafür." Dieses Glas ist aus der mit dieser schaumigen Kunststoffummantelung versehen, und die sah nach 15-20 Jahren Einsatz doch sehr schäbig aus. Auf dem von Swarovsi erstellten Angebot war die Rede von tiefgreifenden Renovierungen. Neue Linsen, neue Objektive und dit und dat...
Heute lieferte DPD nun das vollbrachte Werk, und ich bin regelrecht gerührt, In meinen Händen halte ich ein nagelneu wirkendes Fernglas. Die gesamte Kunststoffummantelung wurde erneuert und so sieht es wieder richtig gut aus. Sofort schwindet meine Lust, dieses gute Stück wieder herzugeben. Ich glaube, ich verzichte erstmal auf einen Neukauf in der 8x56 er Klasse, ich hatte da mit LEICA geliebeugelt, und genieße diese gut gelungene Wiedergeburt eines Fernglases.
Heute lieferte DPD nun das vollbrachte Werk, und ich bin regelrecht gerührt, In meinen Händen halte ich ein nagelneu wirkendes Fernglas. Die gesamte Kunststoffummantelung wurde erneuert und so sieht es wieder richtig gut aus. Sofort schwindet meine Lust, dieses gute Stück wieder herzugeben. Ich glaube, ich verzichte erstmal auf einen Neukauf in der 8x56 er Klasse, ich hatte da mit LEICA geliebeugelt, und genieße diese gut gelungene Wiedergeburt eines Fernglases.
Montag, 28. Juli 2008
Urlaub beendet.
Puh, das waren Wochen. Unser Familienzuwachs hat doch zu einer massiven Umstellung der täglichen Lebenssituation geführt. Auch zum bloggen blieb wenig Zeit. Bei unverminderten Anstrengung in unserem beruflichen Wachstumsunternehmen, kam ziemlich das Gefühl von Urlaubsreife auf.
Ab dem 21. Juli war es dann soweit: Sechs Tage Urlaub. Und den habe ich in vollen Zügen genossen. Endlich konnte ich mich gebührend der Rehbockjagd mit Erfolg widmen und die Seele auch sonst baumeln lassen. Am Freitag stellte sich ein echtes Erholungsgefühl ein.
Was sonst so in der letzten Zeit geschah, werde ich demnächst mal zusammenfassen.
Ab dem 21. Juli war es dann soweit: Sechs Tage Urlaub. Und den habe ich in vollen Zügen genossen. Endlich konnte ich mich gebührend der Rehbockjagd mit Erfolg widmen und die Seele auch sonst baumeln lassen. Am Freitag stellte sich ein echtes Erholungsgefühl ein.
Was sonst so in der letzten Zeit geschah, werde ich demnächst mal zusammenfassen.
Mittwoch, 12. März 2008
Was für ein Winter
So, der Winter ist nun um. Ich jedenfalls rechne nicht mehr mit Eis uns Schnee. Schade, dieser Klimawandel in Zentraleuropa erfüllt mich mit etwas Wehmut und Traurigkeit. Meiner 2-jährigen Tochter muß ich nun erklären was ein Schneeman ist und kann ihn nicht einfach mit ihr bauen. Heute, in einer Gewitterfront entlud sich ein Hagel- oder Graupelschauer, die Freude bei ihr war groß, aber mit richtigem Schnee und Winter hat das alles nichts zu tun.
Ach wie gern erinnere ich mich an die Jagd im Schnee. Egal ob Nachtansitz, Pirsch oder Bewegungsjagd. Wenn ich an schöne Jagerlebnisse im Winterhalbjahr denke, sind die Momente im Schnee immer ganz weit vorn.
Nun gut, mir geht es damit sicher besser als so manchem Langlaufski-Vermieter im Harz oder Sauerland, aber traurig stimmt mich die winterliche Gegegnwart schon sehr.
Also, Mund abputzen und in die Zukuft schauen, ein bestimmt wunderbares Frühjahr steht bevor. Und die Schmetterlinge aus dem Bilderbuch meiner Tochter umschwirren unseren Garten jezt schon.
Ach wie gern erinnere ich mich an die Jagd im Schnee. Egal ob Nachtansitz, Pirsch oder Bewegungsjagd. Wenn ich an schöne Jagerlebnisse im Winterhalbjahr denke, sind die Momente im Schnee immer ganz weit vorn.
Nun gut, mir geht es damit sicher besser als so manchem Langlaufski-Vermieter im Harz oder Sauerland, aber traurig stimmt mich die winterliche Gegegnwart schon sehr.
Also, Mund abputzen und in die Zukuft schauen, ein bestimmt wunderbares Frühjahr steht bevor. Und die Schmetterlinge aus dem Bilderbuch meiner Tochter umschwirren unseren Garten jezt schon.
Mittwoch, 20. Februar 2008
Ende einer ungeplanten Blog-Post Pause
In den letzten zwei Wochen war ich ungeplant offline. Zu viele Aufgaben die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Da war die Jagd-und Hund Messe in Dortmund. Drei Tage Networking am Stück. Dann haben wir in der Firma noch schnell die Inventur gemacht, drei Tage Hardworking am Stück. Dann noch einen Lichtbildvortrag zur Jagd in der Wildnis von Kanada [South Nahanni ], in unserem Geschäft in Faßberg, mit Aufbau und Abbau, drei Tage Eventworking.
In der Zwischenzeit noch einiges von diesem und jenem und schwups sind zwei Wochen ins Land gezogen.
Besonders schön war in den vergangenen Wochen unser alljährliches Jagdjahr-Abschluss-Schüsseltreiben. Wieder waren wir mit acht Teilnehmern vollzählig, obwohl wir zwei Geburtstagskinder unter uns hatten. Die Prioritäten werden hier offenbar richtig gesetzt. Es gab wieder mit Hackfleisch gefüllte Stockente, Rotkraut und Kartoffeln. Ein Genuss, ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Beim nächtlichen Jagdhornkonzert am Lagerfeuer, ließen wir die Jahresstrecke Revue passieren. Ein gelungener Ausklang des Jagdjahres 2007/08.
Hahn in Ruh.
Da war die Jagd-und Hund Messe in Dortmund. Drei Tage Networking am Stück. Dann haben wir in der Firma noch schnell die Inventur gemacht, drei Tage Hardworking am Stück. Dann noch einen Lichtbildvortrag zur Jagd in der Wildnis von Kanada [South Nahanni ], in unserem Geschäft in Faßberg, mit Aufbau und Abbau, drei Tage Eventworking.
In der Zwischenzeit noch einiges von diesem und jenem und schwups sind zwei Wochen ins Land gezogen.
Besonders schön war in den vergangenen Wochen unser alljährliches Jagdjahr-Abschluss-Schüsseltreiben. Wieder waren wir mit acht Teilnehmern vollzählig, obwohl wir zwei Geburtstagskinder unter uns hatten. Die Prioritäten werden hier offenbar richtig gesetzt. Es gab wieder mit Hackfleisch gefüllte Stockente, Rotkraut und Kartoffeln. Ein Genuss, ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Beim nächtlichen Jagdhornkonzert am Lagerfeuer, ließen wir die Jahresstrecke Revue passieren. Ein gelungener Ausklang des Jagdjahres 2007/08.
Hahn in Ruh.
Donnerstag, 22. November 2007
Jagd kann wie Ketch-Up sein, erst kommt nichts....
und dann auf einmal alles. Nach dem ich die herbstliche Saison ja im wesentlichen als Zuschauer, nein besser, als Zuhörer verbracht habe, und sich die Chancen auf Jagderfolg nicht einmal an einem Finger abzählen ließen, kam der Jagderfolg nun geballt. Einen Bewegungsjagd-Stand, den ich nun schon das dritte Jahr hintereinander inne hatte, die letzten zwei Jahre auch erfolglos, wurde in diesem Jahr um 30 Meter verrückt. Und schon tat sich ein jagdliches Eldorado auf. Sämtliche Wechsel im Umkreis von 50 Metern wurden vom Wild genutzt, um sich vor den Hunden der Bejagung zu entziehen. So wechselten die Rehe ruhig vor den spurlaut jagenden Hunden an, und ich konnte zwei Kitze erfolgreich und sicher strecken. Ein starker Frischling wurde mir einzeln kommend vom Wachtelhund gebracht und rollierte im Schuß. Der Hund quittierte es mit großer Freude. Es ergaben sich zwar noch einige Fastchancen, die aber nur ohne Rücksicht auf die Nutzung des Wildbrets, als Chancen hätten gelten können. Meine Freude war riesig, eine so lange Durststrecke nun beendet zu haben und sich das Dranbleiben ausgezahlt hat, waren doch gedanklich Tendenzen zur Einzeljagd hin nicht auszublenden. So kann es natürlich weitergehen.
Florian
Florian
Montag, 12. November 2007
Einige Bilder der vergangenen Tage.
Sonntag, 28. Oktober 2007
Und ewig lock das Wild. Tagebucheintag.
Nun war ich drei Tage auf Jagd. Zwei Tage im südlichen Harz und einen Tag im Duinger Wald. Wie immer haben wir unsere Hunde zum Einsatz gebracht um im Team erfolgreich zu sein. Unsere Jagd am Donnerstag war auch so erfolgreich, dass mein Bruder mich bat einige Fotos von der Strecke zu machen.
Darauf habe ich aber verzichtet. Insgesamt war unser, also das persönliche Ergebnis von meinem Bruder und mir nicht sehr erquicklich. Weder Anblick noch Chance auf persönliche Beute waren uns vergönnt. So macht man sich nach einige Tagen jagdlicher Chancenlosigkeit seine Gedanken über das für und wider solcher Jagdeinsätze, drei Autostunden entfernt von den wildreichen heimischen Jagdrevieren. In gemeinschaftlicher Hilfestellung verweist man dann auf die wunderbaren Impressionen herbstlicher Laubwälder, die märchenhaften Nebelschwaden, die klare Luft, die verschwiegenen, entlegenen Ecken in die man vorrückt und natürlich die andauernde Spannung die den gesamten Körper auf Hochdruck hält.
Dann stellt man fest, dass man wohl als Wanderer, Fahrradfahrer oder Jogger, Temperaturen von unter 8 Grad Celsius bei Nieselregen scheuen würde, und wohl nur die Jagd einen antreibt bei solchen Bedingungen die Natur so positiv zur erleben. Und dann waren wir uns bald einig, bei wirklich köstlichen Gero Bräu und Eisbein im „Gasthof zum Bären“ in Gernrode (auf dem Rückweg in Richtung Heide machten wir nun erstmals dort halt), ja es lohnt sich immer wieder die Strapazen auf sich zu nehmen. Denn nicht jeder Tag ist Beute-Tag, aber jeder Tag ist Jagdtag. Wenn dann am Ende auch alle Hunde wieder da sind, und noch dazu gesund und munter, freut man sich bald schon wieder auf die nächste Jagd.
Darauf habe ich aber verzichtet. Insgesamt war unser, also das persönliche Ergebnis von meinem Bruder und mir nicht sehr erquicklich. Weder Anblick noch Chance auf persönliche Beute waren uns vergönnt. So macht man sich nach einige Tagen jagdlicher Chancenlosigkeit seine Gedanken über das für und wider solcher Jagdeinsätze, drei Autostunden entfernt von den wildreichen heimischen Jagdrevieren. In gemeinschaftlicher Hilfestellung verweist man dann auf die wunderbaren Impressionen herbstlicher Laubwälder, die märchenhaften Nebelschwaden, die klare Luft, die verschwiegenen, entlegenen Ecken in die man vorrückt und natürlich die andauernde Spannung die den gesamten Körper auf Hochdruck hält.
Dann stellt man fest, dass man wohl als Wanderer, Fahrradfahrer oder Jogger, Temperaturen von unter 8 Grad Celsius bei Nieselregen scheuen würde, und wohl nur die Jagd einen antreibt bei solchen Bedingungen die Natur so positiv zur erleben. Und dann waren wir uns bald einig, bei wirklich köstlichen Gero Bräu und Eisbein im „Gasthof zum Bären“ in Gernrode (auf dem Rückweg in Richtung Heide machten wir nun erstmals dort halt), ja es lohnt sich immer wieder die Strapazen auf sich zu nehmen. Denn nicht jeder Tag ist Beute-Tag, aber jeder Tag ist Jagdtag. Wenn dann am Ende auch alle Hunde wieder da sind, und noch dazu gesund und munter, freut man sich bald schon wieder auf die nächste Jagd.
Mittwoch, 17. Oktober 2007
Jagd im Nationalpark Hochharz
Gestern war ich im Hochharz, 50 Höhenmeter unterhalb der Brockenspitze, beteiligt an einer Bewegungs- und Stöberjagd. Etwas unterhalb der Eisenbahn die auf den Brocken fährt bishin zur Talsperre. Fantastisches und gleichsam schwieriges Gelände. Moor, umgestürzte Bäume und Geröll machten allein den Abstieg zum Stand zu einem sportlichen Erlebnis. Wir waidwerkten bei starkem Nebel auf vornehmlich Rotwild. Die Jag verlief erfolgreich, die Stöberhunde, überwiegen Wachtelhunde, machten ihre Arbeit gut. Über die gesamte Dauer des Treibens(3 Stunden) war es spannend und jagende Hunde hielten bis zum Schluss durch. Zwar fühlte ich mich dank minimalem Anblicks wie im Auge des Orkans, aber hörbar ziehendes Wild und Schußabgaben rund um mich herum, verhießen einen erfreulichen Verlauf der Jagd. Nach Ende des Treibens machten wir uns an die Bergung des Wildes in diesem Bergurwald. In meiner Gruppe vielen oberhalb von mir drei Stück Rotwild. Diese mussten vielleicht 1200 Distanzmeter abwärts gezogen werden. Ich kann euch sagen, Anstrengung ist ein Scheißdreck dagegen. Was jetzt kam war härtestes Stück Arbeit. 3 1/2 Stunden waren wir unter Aufbietung all unserer Kräfte mit der Bergung beschäftigt. Am Ende aber total glücklich über Erfolg, Gemeinschafterlebnis und daß wir gesund geblieben sind, entschädigte ein leckere Schluck Brockenwasser aus dem sprudelnden Stein. Nicht oft werde ich unter solchen Bedingungen jagen, aber immer wieder mit Freude und Einsatz dabei sein. Ach so, nach Ende der Jagd, also gegen Mittag, riss der Himmel auf, und kam ein wundervolles Panorama frei. Ich werde sicher wiederkommen, in den Harz, auch ohne Jagd.
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