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Samstag, 27. April 2013

Heute Abend gibt es Kohlroulade

Dazu gibts Schnittlauch, Weisskohl, Kartoffeln und Bier Spezial von der Brauerei Simon.
Die Rouladen sind mit Reh-Hack gefüllt. Und die Kids bekommen die Rehfrikadellen.

fein dressiert das wiederspenstige Kohlblatt.


Kein Gewächs funktionert in unserem Garten so gut wie der Schnittlauch.


Heute kosten wir was feines


Sieht gut aus, das Simon Spezial.


Frikadellchen aus Rehhack, die Kinder lieben sie.

Montag, 13. Juli 2009

Bratpfanne von Skeppshult

Endlich ist sie mein, die Bratpfanne von Skeppshult. Viele Jahre bin ich schon am Fabrikverkauf von Skeppshult vorbeigefahren. Einige mal sind wir sogar angehalten und haben uns die Pfannen und Töpfe von Nahen angeschaut. Meistens auf der Rückreise und unsere Urlaubskasse war geplündert. Also wieder aufgeschoben. Doch dieses Jahr ist es nun soweit. Mein Vater war in Schweden auf Sommer-Tour und brachte mir gestern die heiss ersehnte Gusspfanne mit. Ich bin begeistert und meine Küche ist um ein echtes Schmuckstück reicher.
Schön wenn man sich einen Traum erfüllen kann, den mann solange geträumt hat.

Dienstag, 31. März 2009

Rehrücken eingelegt oder an einem Tag?

Heute gab es Rehrücken. Ich hab am Sonntag einen eingelegt und ihn heute im Backofen ge...? Na ja, zubereitet. Die Lake habe ich leider mit einem mittel- bis unterklassigen Rotwein gemacht. Niewieder! Dann noch das übliche Gemüse, etwas Balsamico, Zucker und natürlich Pfeffer und Salz. Auf Knoblauch habe ich diesmal verzichtet. Das Ergebnis war im Gegensatz zu meiner favorisierten Zubereitungsmethode solala und wir keine weiteren Versuche finden. In Zukunft wieder klassisch:

Eine Flasche hervorragender Rotwein, eine oder zwei Zwiebeln, zwei zerdrückte Knoblauch-Zehen, den Rücken natürlich vorher ordentlich gesalzen und gepfeffert. Und dan für 3-5 Stunden bei 80 Gard in den Ofen. Die letzten 15 Minuten bei Oberhitze und geöffnetem Bräter für die Optik. Achso, den Rücken oder noch besser die Keule vorher in Olivenöl umseitig ca. 1 Minute je Seite anbraten. Und eins, zwei Loorberblätter sind auch nicht so schlecht. Aus dem Fonds, 40 Minuten vor Ende abgeschöpft läßt sich dann, egal ob mit Sane oder ohne, eine hervorragende Souce zaubern.

Viel Vergnügen beim nachmachen.

Florian

Montag, 29. Dezember 2008

Karpfenfilet paniert, mit Kartoffelsalat.

Am heiligen Abend hatte ich teile meiner Familie zu Gast. Ich wollte etwas traditionelles anbieten, es sollte aber auch nicht zu simpel wie etwa Frikadellen oder Biockwürstchen sein. So entschied ich mich für Karpfenfilet und Kartoffelsalat.
Die Menüfolge lautete: 1 Cremont zur Begrüßung, dann folgte eine gehaltvolle Fischsuppe, dann der Karpfen mit Kartoffelsalat und abschließend ein Eis.

Was ich aber eigentlich schreiben wollte ist, wenn Ihr mal auf die Idee kommt Karpfenfilet zu braten, versucht ihn in filitiertem Zustand zu erwerben. Das ist nämlich eine Sauarbeit. Solltet Ihr Euch dann die Frage stellen ob die Haut auch abgelöst werden soll oder nicht, lautet die Anwort Ja, die Haut ablösen. Stand in keinem meiner Filitierratgeber drin, daher mußte ich mir telefonische Unterstützung holen. Also, Karpfenfilet immer auch die Haut ablösen. Ein Trick wurde mir noch verraten, diesen konnte ich aber auf die Schnelle nicht mehr selbst anwenden. Mann kann den Fisch vorher einfrieren und dann im antauenden Zustand die Haut besser lösen. Dass muß ich allerdings bei Gelegenheit nochmal selbst ausprobieren.

Zu meinem Gericht zurückkehrend, die Gäste waren sehr zufrieden und überschütteten mich mit Lob, und ich persönlich war ganz begeistert, wie wunderbar aromatisch Karpfenfleisch schmeckt. Nun verstehe ich, warum früher in Deutschland der Weihnachtskarpfen so eine wichtige Rolle spielte.

Montag, 22. Dezember 2008

KB 4260

das ist das Kürzel, welches mir ein weihnachtliches Verzücken bereitet. KB 4260 ist ein Kühlgerät von LIEBHERR. KB4260 soll in Zukunft dafür sorgen, dass meine Lebensmittel im Kühlschrank deutlich länger halten. In letzter Zeit wurde die Leberwurst doch arg schnell schimmelig. Ein in unseren Kühlschrank gelegtes Thermometer gab Aufschluß. Die Temperaturen erreichten gerademal 8 Grad Celsius. Alles andere als optmale Bedingungen. In den letzten Monaten habe ich mich eh bereits mit einem Öko-Effizienten Neuerwerb befasst, die aktuelle Situation gab aber nun endgültig genug Antrieb. Und nun warte ich mit Vorfreude auf die für morgen avisierte Lieferung.
Mit großer Hoffnung, dass sich die Investition in Qualität wieder einmal in Lebensfreude auszahlt.

Montag, 1. September 2008

Von wunden Lippen, Fingern und Aquavit.

Dieses Wochenende haben wir es uns richtig gut gehen lassen. Aber lasst mich in der Vergangenheit beginnen.

Mein erstes Krebsessen im Rahmen eines Krebsfestes fand zirka vor 25 Jahren statt. Ich war etwa 5-7 Jahre alt, und wir waren mit unserer Familie Sommergäste bei unserem schwedischen Freund Sigge. Ein ausgelassenes Fest habe ich in Erinnerung, und von dort an, habe ich mich in das Knacken, Spreizen, Gabeln und Schlürfen regelrecht verliebt.
Diese einfache Speise, bestehend aus Brot mit Butter, Mayonnaise als Dipp und den in Dill gegarten Krebsen, hat mein Leben von dem Zeitpunkt an begleitet. Viele Sommer verbrachte/n ich und wir in Schweden und fiel dieser Aufenthalt in den August, legten wir in "unserem" See Reusen aus um den urigen, gepanzerten Delikatessen habhaft zu werden.

Es folgten viele Jahre der schwedischen Bockjagd, die wir, mein Vater und ich, dort verbrachten und uns nach Frühpirsch und vor Spätansitz, mit dem Auslegen und Einbringen der Krebsfallen beschäftigten. Meist sehr erfolgreich.
Ein Kräfta-Fest in Schweden und eines in Deutschland im Anschluss, mit unseren Lieben, war dann oft die Regel.
Auch unsere Elchjagd-Abenteuer im frühen Oktober wurden immer durch erfolgreichen Krebsfang aufgeheitert.
Leider verstarb unser guter Freund vor sieben Jahren, und seit dem ist das Krebsessen immer mit etwas Wehmut gekoppelt. Aber auch ein schöner Blick in eine tolle Vergangenheit.
Selbstgefangene Krebse sind einfach unvergleichlich gut, und so waren die gekauften, oft in Lake eingefrorenen Krebse in den letzten Jahren nur ein spärlicher Ersatz.
Krebsessen mit "echten" Krebsen waren in den letzten Jahren rar, und so erfreute mich die Planung meines Vaters, am Wochenende ein Krebsessen ausrichten zu wollen.
Am Freitag fragte ich nach und erhielt die Nachricht: "wegen Bezugsquellenmangel abgesagt."
Also machte ich mich mit meiner Freundin und unseren zwei Kindern kurzentschlossen auf nach Hamburg, in den Fischereihafen. Hummer-Pedersen war mein Ziel. Bei herrlichem Wetter nutzten wir den Ausflug, um einen kleinen Umweg über die Köhlbrandbrücke zu machen, und Hamburg von erhöhter Warte aus zu betrachten.
Hummer-Pedersen hatte Krebse iranischer Herkunft im Angebot, und wir ließen uns 5 Kilo, es sollte genug für 6-8 Personen sein, verpacken.
Hochwertige französische Butter und Mayonnaise aus Eiern von freilaufenden Hühnern im Frischepardies neben an erworben, ging es sogleich wieder in Richtung Uelzen.
Auf der Sonnenterrasse meines Elternhauses angekommen, begann mein Vater sogleich den Sud unter freiem Himmel, nach traditionell schwedischem Rezept aufzusetzen. Grobes Salz, Zucker, Bier und Dill, einfach und gut.
Wir verlebten einige schöne Stunden beim kochen der Krebse und luden noch einige Freunde zum abendlichen Festschmaus ein.
Ab 18 Uhr griffen wir zu, und die roten Zangentiere mundeten derart gut, dass ich lange zurückdenken musste, um mich an einen ähnlich guten Krebsgeschmack erinnern zu können. Und so knackten wir mit Zähnen und Fingern so manchen Krebspanzer und viele Zangen, bis unsere Finger schmerzten, die Lippen wund waren und die Bäuche sich blähten. Wunderbar!
Einen wunderbaren Abschluss findet ein solches Essen im Genuss eines eisgekühlten Jubiläumsaquavit´s.
Glücklicherweise waren es so viele Krebse, dass wir am nächsten Tag auch nochmal zu zweit genüsslich weiter schlemmen konnten.
Einzig das Erlebnis des Krebsefangens blieb uns dieses Wochenende schuldig, ansonsten war es einfach rund und idealisiert.

Dienstag, 25. März 2008

"Cabo Verde no Stress"

Heute sind meine Eltern von den Kapverdischen Inseln heimgekehrt. Genauer gesagt, von einer kapverdischen Insel, der Insel Sal. Weit sind sie nicht gekommen. Und aus eigener Anschauung kann ich für die Insel den Werbe-Slogan: "Cabo Verde no Stress" nachvollziehen und bestätigen.
Eine kurze Bilderschau heute Nachmittag verriet mir, dass mittlerweile der Tourismus auf Sal unangenehme Formen annimmt. Zumindest, wenn man eine gewisse Rückständigkeit als angenehm empfindet.
Und ja, mir wurde ein Souvenir mitgebracht. Seht selbst:

Jawohl, Cafe von der Insel Fogo. Ich hätte mir zwar grundsätzlich lieber Salz gewünscht, bin aber auch so hoch erfreut und werde mich morgen an das erste Brühen machen. Und wegen des Salzes habe einen Grund mehr einmal wieder auf die Kapverden zu reisen.
Gute Nacht und bis Bald.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Ende einer ungeplanten Blog-Post Pause

In den letzten zwei Wochen war ich ungeplant offline. Zu viele Aufgaben die meine Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Da war die Jagd-und Hund Messe in Dortmund. Drei Tage Networking am Stück. Dann haben wir in der Firma noch schnell die Inventur gemacht, drei Tage Hardworking am Stück. Dann noch einen Lichtbildvortrag zur Jagd in der Wildnis von Kanada [South Nahanni ], in unserem Geschäft in Faßberg, mit Aufbau und Abbau, drei Tage Eventworking.
In der Zwischenzeit noch einiges von diesem und jenem und schwups sind zwei Wochen ins Land gezogen.
Besonders schön war in den vergangenen Wochen unser alljährliches Jagdjahr-Abschluss-Schüsseltreiben. Wieder waren wir mit acht Teilnehmern vollzählig, obwohl wir zwei Geburtstagskinder unter uns hatten. Die Prioritäten werden hier offenbar richtig gesetzt. Es gab wieder mit Hackfleisch gefüllte Stockente, Rotkraut und Kartoffeln. Ein Genuss, ich freue mich schon auf nächstes Jahr. Beim nächtlichen Jagdhornkonzert am Lagerfeuer, ließen wir die Jahresstrecke Revue passieren. Ein gelungener Ausklang des Jagdjahres 2007/08.

Hahn in Ruh.

Freitag, 25. Januar 2008

Ein Abschluß mit Veterano Osborne

Eigentlich wollte ich diese Woche soviel schreiben, war dann abends so müde oder im Handballfieber , dass da nichts möglich war. Dabei gab es soviel schöne und aufregende Erlebnisse. Erlebnis Nummero eins war, dass sich meine Tochter von der Windel befreit hat und mir fernmündlich diese freudige Neuerung mit viel Oho verkündete. Erste Versuche gab es bereits im Dezember, hielten aber keine 24 Stunden. Doch nun sind schon 5 Tage vergangen in denen sie durchhält, wunderbar.

Ansonsten war die Woche von idiotischen Börsenturbulenzen geprägt, ich fand es gut, stehe ich doch diesmal an der Außenlinie. Nur die Berichterstattung hängt mir zum Halse raus. Über 30 Prozent Steigerung spricht keiner, fallen die Kurse mal um 15-20% wird gleich der Untergang des Abendlandes beschworen. Und bei mir stand das Telefon nicht still, was man denn nun machen solle.

Das ganze wurde diese Woche noch durch allerhand Herausforderungen in unserem Wachstumsunternehmen garniert. Abends dann noch Eine Ration EM-Handball und dann ab in die Falle. So blieben die Leiblichen, kulinarischen Genüsse auf der Strecke.
Dem habe ich heute ein Ende gesetzt. Erst holte ich 5 KG feines argentinisches Roastbeef aus dem Handelshof, schnitt dies zu Steaks zu, fror einige ein und behielt drei Steaks zurück. Mit Mandel-Brockoli, Kartoffeln, Zuckezwiebeln und Souce-Holondaise bereitete ich uns eine Gaumenfreude. Das Fleisch war diesmal von wirklich ausgesprochen guter Qualität. Feinmarmoriert mit einem unbeschreiblichen Geschmack.
Ich schließe den Abend mit einem Glas Veterano und schwelge in Zufriedenheit.

Mittwoch, 19. September 2007

Parasol-Pilze, ein panierter Leckerbissen

Wie diese Pilze wirklich geschrieben werden weiß ich nicht, aber am Wegesrand stehend, machen sie eher den Eindruck giftig oder ungenießbar zu sein. Weit gefehlt. In einer würzigen Pannade aus Mehl und und Paniermehl, und dann entsprechend abgeschmeckt, natürlich mit Bio-Ei und Biomilch zubereitet, sind die Schirme dieses Schirmpilzes wahrlich eine Delikatesse. Mit eben dieser Delikatesse habe ich mir soeben den Magen verbogen, die Menge wars allerdings. Und so genieße ich den Abend am Kamin mit frischem Veltins und dem guten Gewissen wieder eine wunderbare Delikatesse schlemmen zu dürfen. Und sie war garnicht so teuer.

Vielleicht berichte ich morgen von meinen Erlebnissen mit Google und der Findbarkeit im Internet. Nur heute Abend bin ich zu müde.

Also , gute Nacht.

Falkenklau

Freitag, 31. August 2007

Wels Filet in Tomatensouce an Penne oder umgekehrt.

Wels Filet in Tomatensouce an Penne

Heute war wieder so ein experimenteller Koch-Abend. In ziemlicher Nähe unseres Hauses gibt es einen Real-Markt, in dem ich die Fisch-Theke retten will. O.k. retten hört sich ziemlich prahlerisch an, aber mein Einkaufverhalten geht in die Richtung. In Uelzen gibt es nicht so viele Bezugsquellen für frischen Fisch, so muss man die letzten verbliebenen hegen und pflegen. Ich erinnere mich noch an Kindeszeiten, wo man im Grosso-Markt an der Fischtheke Schlange stehen musste. Nun, den Grosso-Markt gibt’s nicht mehr und die Schlangen am Fischtresen auch nicht mehr. Böse Zungen könnten nun behaupten, es gäbe auch keinen frischen Fisch mehr, so ist es aber nicht. Das Angebot im besagten Real ist recht gut, und damit das so bleibt kaufe ich seit kurzem dort häufiger ein. Heute gab es Welsfilet.
Und dieser Fisch hat mich gleich zu einer Versuch-Session veranlasst. 1. Penne-Nudeln, 2. Welsfilet-Stückchen in Knoblauchbutter gebraten, 3. Provance-Pesto für Nudeln a, und Weißweintomatensoße für Nudeln b. Der Wels schmeckt hervorragend zu beiden Nudelvarianten und mit etwas frischen, grünen Kräutern garniert, macht dieses Arrangement auf dem Teller wirklich eine fesche Figur. Dazu ein gekühltes Moravia-Pils oder ein trockener Weißwein und dem Gaumenschmaus steht nichts im Wege. Und so war es dann auch. Die Familie war glücklich, einzig das Eigenlob des experimentierenden Kochs war deplaziert.
Dennoch, auch ich war glücklich, denn an Welsfilet mit Tomatensoße hatte ich mich bisher nicht gewagt.