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Montag, 11. April 2011

Aktivität

Man könnte fast glauben ich hatte meine Zuganngsdaten verloren. Meine Funkstille in diesem Blog war schon fast bedrückend. Aber die aufgewühlte Zeit in meinem Leben hat dafür gesorgt das ich mich mehr um andere Dinge kümmern wollte als hier zu schreiben. Auf der anderen Seite hatte ich auch oft die Situation etwas schreiben zu wollen, ein Schweinehund stand dem nur im Wege.
Alles in allem waren es aber echt gute Gründe warum meine Aktivität in diesem Blog so eingebrochen war. Mit meiner Firma Wildnissport ging es so gut vorran, das wir in den vergangen 3 Jahren zwei Umzüge zu bewerkstelligen hatten. Dann eine grundlegende Umstellung des ERP-Programms. Viele Team-Mitglieder wollten integriert werden, Waschstum geplant und gesteuert werden und eine neue Immobilie für unsere Verwaltung und Logistik entwickelt werden.
Ußerdem gab es einige Feste mit Vor-und Nachlauf zu feiern und dann noch meine gesamten privaten Freuden und Herrausforderungen. Zwei Töchter im Alter bis 5 Jahre fordern und verdienen eine Menge Aufmerksamkeit.
Neue Kommunikationsformen wie Twitter, Facebook und Co. zogen übrige Aufmerksamkeit auf sich, so dass die Aktivität in meinem einzig privaten Blog einfach darunter leiden musste.
Aber Spass macht das Bloggen einfach doch noch, und deshalb fühle ich mich im Moment einfach gut beim bloggen.
Ich denke es wird nun mehr geben an dieser Stelle.

Montag, 19. Oktober 2009

Bald ist der Hardausee leer.

Heute hatte ich die Ehre den Hardausee abzulassen. Das wollte ich als Kind schon immer mal machen. Somit ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen.



Übrigens, rechnerisch 400 Liter in der Sekunde bei 10 Cm Schott-Anhebung.

Dienstag, 18. August 2009

Was für ein wunderbarer Sommer

o.k., für viele war dieser Sommer gefühlt durchschnittlich. Ich habe ihn als großartig empfunden. Viele Sonnentage hier in der Lüneburger Heide abgewächselt von abkühlenden Schauern die oft in der Nacht fielen. Was will man eigentlich mehr?
Dieses Jahr haben wir Urlaub zuhause gemacht und die Heide und ihre Natur genossen. Wir waren mit den Kindern zum Hardausee und haben gebuddelt und gebadet, sind mit dem Faltboot die Gerdau heruntergefahren, habe die Umgebung im nordöstlichen Landkreis Gifhorn erkundet, haben Krebse traditionell schwedisch bereitet und gegessen, haben uns dem Aal-Angeln gewidmet und auch die Blattjagd war von Erlebnis und Erfolg gekrönt. Wir haben viel Zeit mit den Kindern verbracht und den Garten weiterentwickelt. Ja, sogar eine umfängliche Beregnungsanlage haben wir, bis jetzt noch undvollständig, im Garten installiert. Wir haben im Garten gezeltet, zwei mal mit meiner 3 jährigen Tochter, einmal mit einem ganzen Schwung Freunden. Wir haben den Landmanngrill regelrecht gegrillt und in Sommernächten in den Sternenhimmel geguckt.

Nach so einem Sommer muß man doch einfach zufrieden sein, oder?

Mittwoch, 1. Juli 2009

Stand heute in der AZ-Uelzen

und hat mir meine Freundin ebend zugemailt.

Angelika Hrubesch hat das Geheimnis von 37 Jahren Ehe mal so erklärt: "Kein Wunder, der Horst war ja auch 20 Jahre nicht zuhause."

Erkenntniswert hoch.

Dienstag, 16. Juni 2009

Hochzeit in der Speicherstadt

Am vergangenen Samstag war ich auf einer Hochzeitsparty in der hamburger Speicherstadt. Wirklich eine sehr gelungene Veranstaltung. Auf einem historischen Speicher-Boden feierten wir ausgelassen zu gutem Essen (besonders die Antipasti-Vorspeisen) hervooragendem Wein und cooler Mucke. Trotz immer noch merklicher Fußverletzung haben wir ausgiebig getanzt.

Dienstag, 31. März 2009

Rehrücken eingelegt oder an einem Tag?

Heute gab es Rehrücken. Ich hab am Sonntag einen eingelegt und ihn heute im Backofen ge...? Na ja, zubereitet. Die Lake habe ich leider mit einem mittel- bis unterklassigen Rotwein gemacht. Niewieder! Dann noch das übliche Gemüse, etwas Balsamico, Zucker und natürlich Pfeffer und Salz. Auf Knoblauch habe ich diesmal verzichtet. Das Ergebnis war im Gegensatz zu meiner favorisierten Zubereitungsmethode solala und wir keine weiteren Versuche finden. In Zukunft wieder klassisch:

Eine Flasche hervorragender Rotwein, eine oder zwei Zwiebeln, zwei zerdrückte Knoblauch-Zehen, den Rücken natürlich vorher ordentlich gesalzen und gepfeffert. Und dan für 3-5 Stunden bei 80 Gard in den Ofen. Die letzten 15 Minuten bei Oberhitze und geöffnetem Bräter für die Optik. Achso, den Rücken oder noch besser die Keule vorher in Olivenöl umseitig ca. 1 Minute je Seite anbraten. Und eins, zwei Loorberblätter sind auch nicht so schlecht. Aus dem Fonds, 40 Minuten vor Ende abgeschöpft läßt sich dann, egal ob mit Sane oder ohne, eine hervorragende Souce zaubern.

Viel Vergnügen beim nachmachen.

Florian

Montag, 22. Dezember 2008

Das Jahr geht langsam zur Neige.

Weihnachten steht unmittelbar vor der Tür und es ist auch die Zeit, Rückblick zu halten. Es war ein wuseliges Jahr. Für mich ein Jahr nicht ganz Holz nicht ganz Borke. Es war vor allem geprägt von enormen Arbeitsanstrengungen. Wir haben Zuhause Nachwuchs bekommen. Damit wurde ab Mai alles bedeutend trubeliger. Unsere zweite Tochter sorgte also für weitere zeitliche Anstrengungen. Dies, und die Tatsache, das bloggen für mich eine Piorität zweiter Kategorie ist, haben dazu geführt, in 2008 nicht soviel an dieser Stelle geschrieben zu haben. Dabei hätte es wirklich viel gegeben hier brandaktuell zu erzählen. Ich hoffe in den nächsten Tagen einige Rückblicke und Geschichten aus diesem Jahr zum besten zu geben.

Also, lasst Euch überraschen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Olli hat mir gerade folgendes über Skype geschickt

Notizen eines unerfahrenen Chilitesters, der seinen Urlaub in Texas
verbrachte.

Kürzlich wurde mir die Ehre zuteil, als Ersatzpunktrichter bei einem
Chili-Kochwettbewerb zu fungieren. Der Ursprüngliche Punktrichter war
kurzfristig erkrankt und ich stand gerade in der Nähe des Punktrichter-
tisches herum und erkundigte mich nach dem Bierstand, als die Nachricht
über seine Erkrankung eintraf.

Die beiden anderen Punktrichter (beide gebürtige Texaner) versicherten
mir, daß die zu testenden Chilis nicht allzuscharf sein würden.
Außerdem versprachen Sie mir Freibier während des ganzen Wettbewerbes und
ich
dachte mir PRIMA, LOS GEHT'S!

Hier sind die Bewertungskarten des Wettbewerbes:

Chili Nr 1: Mike's Maniac Mobster Monster Chili

Richter1: Etwas zu Tomatenbetont; amüsanter kick
Richter2: Angenehmes, geschmeidiges Tomatenaroma. Sehr mild.
Edgar: Ach Du Scheiße! was ist das für Zeug!? Damit kann man getrocknete
Farbe von der Autobahn lösen!! Brauchte zwei Bier um die Flammen zu
löschen; ich hoffe, das war das übelste; Diese Texaner sind echt
bescheuert!


Chili Nr 2: Arthur's Nachbrenner Chili

Richter 1: Rauchig, mit einer Note von Speck. Leichte Pepperonibetonung
Richter 2: Aufregendes Grill Aroma, braucht mehr Peperonis um ernst
genommen zu werden.
Edgar: Schließt dieses Zeug vor den Kindern weg! Ich weiß nicht, was
ich außer Schmerzen hier noch schmecken könnte. Zwei Leute wollten mir
erste
Hilfe leisten und schleppten mehr Bier ran, als sie meinen Gesichtsausdruck
sahen.


Chili Nr 3: Fred's berühmtes 'Brennt die Hütte nieder Chili'

Richter 1: Excellentes Feuerwehrchili! Mordskick! Bräuchte mehr Bohnen.
Richter 2: Ein Bohnenloses Chili, ein wenig salzig, gute Dosierung roter
Pfefferschoten.
Edgar: Ruft den Katastrophenschutz! Ich habe ein Uranleck gefunden.
Meine Nase fühlt sich an, als hätte ich Rohrfrei geschnieft. Inzwischen
weiß
jeder was zu tun ist: bringt mir mehr Bier, bevor ich zünde!! Die Barfrau
hat mir auf den Rücken geklopft; jetzt hängt mein Rückgrat vorne am Bauch.
Langsam krieg ich eine Gesichtslähmung von dem ganzen Bier.


Chili Nr. 4: Bubba's Black Magic

Richter 1: Chili mit schwarzen Bohnen und fast ungewürzt. Enttäuschend.
Richter 2: Ein Touch von Limonen in den schwarzen Bohnen. Gute Beilage
für Fisch und andere milde Gerichte, eigentlich kein richtiges Chili.
Edgar: Irgendetwas ist über meine Zunge gekratzt, aber ich konnte nichts
schmecken. Ist es möglich einen Tester auszubrennen? Sally, die Barfrau
stand hinter mir mit Biernachschub; die hässliche Schlampe fängt langsam
an HEIß auszusehen; genau wie dieser radioaktive Müll, den ich hier esse.
Kann Chili ein Aphrodisiakum sein?


Chili Nr. 5: Lindas legaler Lippenentferner

Richter 1: Fleischiges, starkes Chili. Frisch gemahlener Chayennepfeffer
fügt einen bemerkenswerten kick hinzu. Sehr beeindruckend.
Richter 2: Hackfleischchili, könnte mehr Tomaten vertragen. Ich muß
zugeben, daß der Chayennepfeffer einen bemerkenswerten Eindruck hinterläßt.
Edgar: Meine Ohren klingeln, Schweiß läuft in Bächen meine Stirn hinab
und ich kann nicht mehr klar sehen. Mußte furzen und 4 Leute hinter mir
mußten vom Sanitäter behandelt werden. Die Köchin schien beleidigt zu sein,
als ich ihr erklärte, daß ich von Ihrem Zeug einen Hirnschaden erlitten
habe.
Sally goß Bier direkt aus dem Pitcher auf meine Zunge und stoppte so
die Blutung. Ich frage mich, ob meine Lippen abgebrannt sind.


Chili Nr 6: Veras sehr vegetarisches Chili

Richter 1: Dünnes aber dennoch kräftiges Chili. Gute Balance zwischen
Chilis und anderen Gewürzen.
Richter 2: Das beste bis jetzt! Agressiver Einsatz von Chilischoten,
Zwiebeln und Knoblauch. Superb!
Edgar: Meine Därme sind nun ein gerades Rohr voller gasiger, schwefeliger
Flammen. Ich habe mich vollgeschissen als ich furzen mußte und ich fürchte
es wird sich durch Hose und Stuhl fressen. Niemand traut sich mehr hinter
mir zu stehen. Kann meine Lippen nicht mehr fühlen. Ich habe das dringende
Bedürfniss, mir den Hintern mit einem großen Schneeball abzuwischen.


Chili Nr 7: Susannes 'Schreiende-Sensation-Chili'

Richter 1: Ein moderates Chili mit zu großer Betonung auf Dosenpepperoni.
Richter 2: Ahem, schmeckt als hätte der Koch tatsächlich im letzten Moment
eine Dose Pepperoni reingeworfen. Ich mache mir Sorgen um Richter Nr. 3.
Er scheint sich ein wenig unwohl zu fühlen und flucht völlig
unkontrolliert.
Edgar: Ihr könnt eine Granate in meinen Mund stecken und den Bolzen
ziehen; ich würde nicht einen Mucks fühlen. Auf einem Auge sehe ich
garnichts
mehr und die Welt hört sich wie ein großer rauschender Wasserfall an. Mein
Hemd ist voller Chili, daß mir unbemerkt aus dem Mund getropft ist und
meine
Hose ist voll mit Lavaartigem Schiss und passt damit hervorragend zu
meinem Hemd. Wenigstens werden sie bei der Autopsie schnell erfahren was
mich
getötet hat. Habe beschlossen das Atmen einzustellen, es ist einfach zu
schmerzvoll. Was soll's, ich bekomme eh keinen Sauerstoff mehr. Wenn
ich Luft brauche, werde ich sie einfach durch dieses große Loch in meinem
Bauch einsaugen.


Chili Nr. 8: Mount Saint Helenas Chili

Richter 1: Ein perfekter Ausklang; ein ausgewogenes Chili, pikant und
für jeden geeignet. Nicht zu wuchtig, aber würzig genug um auf seine
Existenz hinzuweisen.
Richter 2: Dieser letzte Bewerber ist ein gut balanciertes Chili, weder zu
mild noch zu scharf. Bedauerlich nur, daß das meiste davon verloren
ging, als Richter ......

........ Nr. 3 ohnmächtig vom Stuhl fiel und dabei den Topf über sich
ausleerte. Bin mir nicht sicher, ob er durchkommt. Armer Kerl; ich frage
mich, wie er auf ein richtig scharfes Chili reagiert
hätte.