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Montag, 19. Oktober 2009

Bald ist der Hardausee leer.

Heute hatte ich die Ehre den Hardausee abzulassen. Das wollte ich als Kind schon immer mal machen. Somit ist heute ein Traum in Erfüllung gegangen.



Übrigens, rechnerisch 400 Liter in der Sekunde bei 10 Cm Schott-Anhebung.

Mittwoch, 3. September 2008

La Mirandelle aus Sauveterre

Nach einer Flasche und einem bischen, muß ich mal eben meine Begeisterung zu diesem wunderbaren Weißwein veröffentlichen.
Eigentlich hat er mich schon lange erfreut. Doch in den letzten Jahren ist er etwas milder geworden. Mag am Klimawandel liegen.
Der La Miarandelle - Entre Deux Mers, kommt aus der wunderschönen Bordeuaux-Region und ist ein sehr trockener, erfrischender Weißwein. Seit die Winzergenossenschaft auf Kunstoffkorken umgestiegen ist, ist die Qualität gleichbleibend gut. In den 90er Jahren wahr er oft sehr korkig. Irgend eine Medallia pappen sie immer auf die Flaschen, das hat also nicht zu sagen, aber die letzten drei Jahre hat er mich wirklich begeistert.

In Deutschland kann man ihn leider nicht kaufen, aber wer sich mal in die Region aufmacht, sollte die Kooperative Vinicole in 33540 Sauveterre mal ansteuern.

Und, ach ja, mir gern die eine oder ander Kiste mitbringen.

Freitag, 23. Mai 2008

Wer rastet der rostet. 15 Verschleppungen

Im Internet gilt dieser Satz besonders. Die Entwicklungen von Technologien, Nutzungsverhalten, Angeboten und Interessen und die daraus resultierenden Trends sind extrem wandelnd und sich entwickelnd, daß man, verharrt man an einenm Nutzungs- oder Leistungsstand, schnell die rote Laterne des abfahrenden Zuges der Gegenwart nachschauen kann.
Eine ständige Anpassungsfähigkeit an neue Projekte, Ideen, Techniken und Möglichkeiten ist erforderlich um sich nicht schnell als altes Eisen zu fühlen.

Mir ging und geht das manchmal so. Deshalb habe ich mich in den vergangenen zwölf Monaten aufgemacht, wieder Fahrt zum Zeitgeist aufzunehmen.

Hier meine 15 Verschleppungen und Aufholungen:

1. Ich habe eine WEB-Cam, seit zwei Wochen.
2. Ich habe Voice over IP und kann jetzt auch mit Skype chatten, seit drei Wochen.
3. Ich habe einen Safari-Browser für Windows, und nutze den ein bischen, seit drei Wochen.
4. Ich habe News-Feeds aboniert, seit fünf Monaten.
5. Ich habe einen Flickr-Account und teile meine Foto´s mit der Welt, seit 4 Tagen.
6. Ich nehme an einer Online-Tippgemeinschaft zur EM teil, registriert habe ich mich bereits.
7. Ich "Bookmarke" sozial, und habe Accounts bei MISTER-WONG, DEL.icio.us, und oneview, seit 9 Monaten.
8. Ich bewerte Dienleistungen und Orte bei Qype.de (wer hat sich den Namen nur ausgedacht?), seit zwei Wochen.
9. Ich nutze den Thunderbird seit Weihnachten 07.
10. Ich nutze den Fire-Fox seit Sommer 07.
11. Ich habe mich in Communitys registriert und sammele Freundschaften.
12. Ich versteiger Aufträge auf MY-HAMMER, irgendwann in 2007
13. Ich beantworte Fargen bei gute-frage.net, seit heute.
14. Ich habe ein Anti-Virus-Programm, seit Ferburar (Vorher hatte ich The Bat)
und als letzten Punkt und etwa genau ein Jahr her:
15. Ich blogge auf Blogger und Wordpress.

Dabei kommt man ganz schön ins schwitzen, rostet nicht und ist garantiert der nächsten Mode schon ganz schön hinterher,-)

Und Twitter hab ich noch nicht.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Langsam legt sich der Staub

So, die ersten 12 Tage zu, naja ich sag mal "fünft", sind überstanden. Pia verhält sich zwar gewohnt pflegeleicht, aber die erstgeborene braucht nun erhöhte Aufmerksamkeit und Zuneigung, und die Mutter natürlich auch. Und so waren die letzten Tage ziemlich Turbulent. Heute, eingans des kommenden Wochenendes sehe ich, wie sie sich der Staub langsam legt. Ein gutes Gefühl.
Eine menge Dinge sind in den letzten Wochen geschehen, über die ich bereits bloggen wollte, es aber zeitlich überhaupt nicht auf die Reihe gebracht habe.

1. Ich habe Skype, und sogar eine Web-Cam. Neue Welten tuen sich auf.
2. Ich habe Qype.de, die Welten anderer zeigen sich.
3. Die letzten zwei Wochen war Kulturelle-Landpartrie im dannenbergischen. (Darüber wollte ich etwas schreiben.
4. Es war Mützingenta, die war wieder super., dafür wollte ich eigentlich werben, nun ist es zu spät.
5. Ich habe eine große Bildzusammenfassung über die Kosovo-Spendenaktion bekommen, und werde später einges aufarbeiten.
6. Es gibt Veränderungen zum Thema: Wie mähe ich meinen Rasen?. Dazu später mehr.
7. und kulianrisch wertvoll: Es ist wieder Spargelzeit, und das genießen wir in vollen Zügen.
8. und für heute letzter Punkt: My-Hammer UK ist online,
9. Ich habe einen neuen Landmann-Rundgrill, dazu später auch mehr.

Freitag, 25. Januar 2008

Ein Abschluß mit Veterano Osborne

Eigentlich wollte ich diese Woche soviel schreiben, war dann abends so müde oder im Handballfieber , dass da nichts möglich war. Dabei gab es soviel schöne und aufregende Erlebnisse. Erlebnis Nummero eins war, dass sich meine Tochter von der Windel befreit hat und mir fernmündlich diese freudige Neuerung mit viel Oho verkündete. Erste Versuche gab es bereits im Dezember, hielten aber keine 24 Stunden. Doch nun sind schon 5 Tage vergangen in denen sie durchhält, wunderbar.

Ansonsten war die Woche von idiotischen Börsenturbulenzen geprägt, ich fand es gut, stehe ich doch diesmal an der Außenlinie. Nur die Berichterstattung hängt mir zum Halse raus. Über 30 Prozent Steigerung spricht keiner, fallen die Kurse mal um 15-20% wird gleich der Untergang des Abendlandes beschworen. Und bei mir stand das Telefon nicht still, was man denn nun machen solle.

Das ganze wurde diese Woche noch durch allerhand Herausforderungen in unserem Wachstumsunternehmen garniert. Abends dann noch Eine Ration EM-Handball und dann ab in die Falle. So blieben die Leiblichen, kulinarischen Genüsse auf der Strecke.
Dem habe ich heute ein Ende gesetzt. Erst holte ich 5 KG feines argentinisches Roastbeef aus dem Handelshof, schnitt dies zu Steaks zu, fror einige ein und behielt drei Steaks zurück. Mit Mandel-Brockoli, Kartoffeln, Zuckezwiebeln und Souce-Holondaise bereitete ich uns eine Gaumenfreude. Das Fleisch war diesmal von wirklich ausgesprochen guter Qualität. Feinmarmoriert mit einem unbeschreiblichen Geschmack.
Ich schließe den Abend mit einem Glas Veterano und schwelge in Zufriedenheit.

Sonntag, 30. Dezember 2007

Weihnachten ohne Computer

Was für ein Fest. Dieses Jahr habe ich zu Weihnachten den Computer rausgeschmissen. Da wo der zentral im Wohnzimmer steht, stand dieses Jahr und steht noch immer der Weihnachtsbaum. Ein spannend anderes Lebensgefühl. Nicht täglich die E-Mails checken, Probleme lösen und Werbung optimieren. Einfach Stille Nacht! Wunderbar.
Meine Tochter war zwar deutlich irritiert, wo denn „ihre“ Tastatur geblieben ist, erfreute sich dann aber sehr über Weihnachtsglanz- und Duft im Haus.

Die übliche Völlerei fiel dieses Jahr etwas zurückhaltender aus, da wir nicht jeder Einladung folge leisteten und somit Augenmerk auf Qualität statt Quantität richten konnten. So war es ein wunderbares Weihnachten 2007 ohne Computer und Arbeit.

Ab dem 27. konnte ich mich dann zwei Tage meiner Passion widmen und dem Wild nachstellen, klare kalte Luft in norddeutschen Mittelgebirgswäldern genießen, und die Feiertage genussvoll ausklingen lassen.

So, zurück am Computer, arbeite ich nun die letzten Tage auf und wünsche bei dieser Gelegenheit allen Lesern ein gutes Jahr 2008.

Samstag, 22. Dezember 2007

Erlebnisreiche Tage liegen zurück

In den vergangenen Tagen war ganz schön was los. Beruflich standen wir im Weihnachtsendspurt was den Versandhandel betrifft.
Viele Gummistiefel wurden bestellt und mussten verschickt werden.
Finanzierungsrunden wurden zu erfolgreichem Abschluss gebracht. Und weitere Bankenvertreter gaben sich die Klinke in die Hand, allerdings ohne positive Wirkung zu hinterlassen. Das liegt wohl in deren Genen.
Der neue Onlineshop wurde weiter optimiert und funktioniert mittlerweile recht gut.
Nun habe ich den Slogan in Wildnis und Freizeit gut gerüstet hinzugefügt.

Bemerkenswert war vergangenen Samstag unser Ausflug nach Hamburg. Wir nahmen an einer Textour teil. Mystisch, kriminologische und musische Individualunterhaltung im Hafengebiet der Hansestadt. http://www.textouren.com/ Die Teilnehmer waren direkt in die Lösung eines spannenden Kriminalfall`s verwickelt. Wirklich ein bemerkenswerter Abend der die Fantasie ordentlich auf Touren brachte. Eine Freundin hat diesen Ausflug perfekt organisiert. Hierfür vielen Dank. Zuvor schlemmten wir in einem portugiesischen Restaurant nahe der Landungsbrücken. Davon schwärme ich noch jetzt.
Die Woche fand ihren krönenden Abschluss in unsere Wildnissport-Weihnachtfeier am gestrigen Freitag. Im Haus am Landtagsplatz wurden wir wahrlich verwöhnt.

Nun habe ich mich in die Vorbereitungen zum Weihnachtsfest begeben und freue mich auf etwas geruhsamere Tage. Der dicke Raureif der die Landschaft in weißes Kleid heute hüllte, läßt auf jeden Fall ein kleines Winter-Weihnachtmärchen erhoffen.

Montag, 3. Dezember 2007

Heute geht´s zu Fanta4 nach Hamburg.

Das Album Fornika beinhaltet wirklich super Titel, daher habe ich mich entschlossen heute zum F4 Konzert in die Color-Line-Arena nach Hamburg zu fahren und freue mich riesig darauf. Ein Freund aus Hamburg stellte mir kurzfristig eine Karte zur Verfügung. Meine Freundin kann zum Glück auch mitkommen, da ich noch eine extra Karte bei Ebay kaufen konnte. Unsere Tochter leistet heute Oma und Opa Gesellschaft, so ist dem Musikvergnügen nur noch der Elbtunnel im Wege. Besonders der Titel Ernten was wir säen hat es mir angetan und begleitet mich seit Wochen bei meiner Arbeit.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Einige Tage bei Freunden in Schweden

Einige Tage bei Freunden in Schweden

Der wahre Reichtum des Lebens bemisst sich in:.......... Ich wäre sehr weise, wenn ich diese Antwort bereits kennen würde. Bin ihr in Teilen sich sehr nahe. Orte an denen man Geborgenheit verspürt sind es sicher genauso wie das Gefühl von echter Freundschaft. Ich verspüre besonderen Reichtum, wenn ich mit meinem Vater mich auf zu Freunden nach Schweden mache. Hier vereint sich dann Freundschaft, Familie, Natur, Jagd, Angelei und leibliche Genüsse zu einem Cocktail Freude, der schwer beschreiblich ist. Eines ist dabei Gewiss, mit übermäßigem Geld hat dieser Luxus und Reichtum wenig zu tun.

Nun war es wieder soweit. Von Freitag bis Dienstag fuhren wir nach Schweden, in die Nähe von Ulricehamn. Zum Freunde treffen, Essen und natürlich gemeinsam Natur zu erleben. Wir waren angeln. Zwei Tage fuhren wir auf dem Tolken bei wirklich Wind und Wetter auf und ab, um „Beute“ zu machen. Am Ende des Tages waren wir immer müde, plitschenass, hungrig und glücklich. Fische haben wir auch gefangen, und am Abend für den späteren Verzehr vorbereitet. Bei unseren Freunden wurden wir dann kulinarisch reichlich verwöhnt. Krebse und Krabben, Elk-Sköt und Sköt-Bullar und viele arten von Auflaufgerichten. Bei Schnaps, Wein und Bier hatten wir viele heitere Abende, schwelgten in Erinnerungen und schmiedeten Pläne für die Zukunft.

Mag also oben anschließen, Pläne zu haben gehört sicher auch dazu, zum reich sein. Die anderen Dinge suche ich weiter.

Montag, 10. September 2007

Regen, Regen, Regen und kein Ende in Sicht.

Während ich so aus dem Fenster schaue, und diesen stetig fallenden Regen betrachte, kommt mir dieser Gedanke, das Wetter mit etwas Whisky aufzuhellen. Ja Whiskywetter kann man es nennen. Gerne erinnere ich mich an den verregneten Sommer vor einigen Jahren (1999 o.ä.), als wir mit dem Video "Braveheart" und einer Flasche Glenfiddich den fast Lotrechten Regen, etwas zur Seite geneigt, köstlich ertrugen und uns anschließend über Schottische-Jagdabenteuer bis in die Nacht die Seele warm redeten.

Nun habe ich keinen Whisky griffbereit und werde mich bei dieser weiteren Witterungaussicht damit in den nächsten Tagen eindecken. Den Preis kann ich sicher durch die vielen entgangenen Grillfreuden dieses Jahres rechtfertigen.

Oh, der Regen läßt etwas nach, die Gelegenheit nutze ich und bin erstmal weg.

Florian

Mittwoch, 29. August 2007

Was für ein Winter ähh Sommer.

Wunderbar, so ein Kaminofen im Haus. Wir haben einen, und dieser kann in diesem Sommer mal zeigen was er kann. Im Juli hatten wir ja bereits Tage an denen man geneigt war ihn anzufeuern, vielleicht habe ich es sogar gemacht (Der kalte Sommer zieht sich nun schon solange hin, dass mein Zeitgefühl zu wünschen übrig läßt). Der August war nun nicht besser als der Juli, und die gefallenen Nachttemperaturen der vergangenen Tage ließen mich entlich handeln. Feuer an! Nun ist der Hund froh, das Kind ist froh und die Frau ebenso. Wahrlich wunderbare Wärme die so ein Birkenholzfeuer bei schönem Flammenspiel abgibt. Und so habe ich nun im Sommermonat August schonmal einen Vorgeschmack auf die langen Abende, bei guter Lektüre und einem Glas kräftigem Rotwein. Nur mein Lieblingsgedicht zum Thema Sommer/Herbst von Rilke geht mir momentan nicht so gut über die Lippen, denn das beginnt ja so: Es ist Zeit Herr, der Sommer war sehr groß.........
Hoffentlichnach nächstem Sommer wieder.

Florian

Donnerstag, 16. August 2007

Alles Bio oder was? Wie Lebensmittelangebote sich ändern.

Ist es nicht ein Wunder? seit einiger Zeit stehen selbst konventionelle Supermärkte voll mit Bio-Produkten. Täglich werden es immer mehr. Selbst Lidl ist kürzlich in eine Bio-Markt_Kette eingestiegen. Dort hat man offenbar erkannt das sich mit dem Thema Bio Umsatzzuwächse erziehlen lassen. Und auch ich kann mich nicht davon freisprechen, durch die Produkte und das damit verbundene gute Gefühl, zum Kauf bewegt zu werden. Da gibt man schnell mal für das Bio-Olivenöl den doppelten Preis aus, den man für ein hochwertiges Markenprodukt im Regelfall bezahlen würde. Geprägt wurde ich natürlich schon frühzeitig. Im Elternhaus war der blau Umweltengel auf dem Toilettenpapier Pflicht. Heute sind dem Grünen-Gewissen kaum noch Grenzen gesetzt. Im Edeka-Supermarkt habe ich nun schon Bio-Duschgel entdeckt, Zahnpasta allerdings noch nicht. Und das gesamte Sortiment ums Salzgebäck herum bedarf auch noch einiger Bio-Innovationen. Bin mir aber sicher, dass wird noch kommen.
Jedenfalls ist es heute ganz schön einfach im Supermarkt den Gutmenschen zu mimen und in einen ökologischen Kaufrausch zu verfallen. Bio-Reinigungsmittel, Bio-Wurst und Eier, Lebensmittel im Allgemeinen und speziellen. Nun aber eine dringliche Forderung an alle Lebensmittelhändler, Discounter und Konzerne, wo bleibt eigentlich das Bio-Bier? Dann könnte ich entlich richtig was für die Umwelt tun.

Florian

Mittwoch, 15. August 2007

Poker ist ein absolutes Modethema, üoker auch?

Alle Welt spielt im Moment Poker oder Üoker,-). Früher eher aus Hollywood-Streifen bekannt wie z.B. in Maverick mit Mel Gibson, füllt Poker nun in Deutschland ganze Fernseh-Abendprogramme.
Da ich mich seit einigen Tagen für Suchmaschinenfunktionallität interessiere und auf das Thema Verschreiber hingewiesen wurde, dachte ich mir, ich propiere es mal mit üoker aus. Naturlich würde auch Oiker eine interessante Poker-Alternative sein.

Interessierst Du dich für Poker gibt es mit Everest Poker sicher einen atraktiven Anbieter: http://www.everestpoker.com/S15DZK/

Viel Spaß beim pokern und Suchmaschine-benutzen.

Sonntag, 17. Juni 2007

Ein meteorologisches Wunder!

Am Samstag wollten wir zur Kieler-Woche. Leider sagte ein Freund kurzfristig ab, und so war uns der Realisationdruck etwas genommen. Unser Kind hatten wir bei Oma A. untergebracht, und das Cabriolet von Oma B. war bereits für uns reserviert.

So hatten wir für dieses Wochenende alle Optionen. Ich schaute mir also im Internet das zu erwartende Wetter in Kiel an, um mit der Kleidung entsprechend gewappnet zu sein. Beim betrachten der Wetterkarte viel auf, dass es überhaupt keinen Sinn machte, die Lüneburger-Heide zu verlassen. Wollte man in Deutschland am Samstag Sonne genießen, ganz klar gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Bodensee oder Lüneburger-Heide.
Echtzeit-Wolkenfilme gaben Auskunft über ein ausgedehntes Regentief über Schleswig-Holstein. Was ist also mit Berlin? Ein Blick in die Vorhersage, Ergebnis: Regen.

Ok., wir sind Wildnissportler und lassen uns doch nicht ins Bockshorn jagen.
Also, überzeugen wir das Wetter mit positiver Einstellung. In Uelzen haben wir das Verdeck runter gemacht und ab gehts, in Richtung Kiel. Entlang an finsteren Wolkengewölben geht es anfangs mit bangen Blicken Richtung Norden.

In Richtung Elbtunnel blickend, kann man über Hamburg eine Dunstwolke erkennen, die nur von Regen zeugen kann. Egal, weiterfahren. Hinterm Elbtunnel wird es dann tatsächlich etwas "gischtich". Aber nur wenige Tropfen von oben. Wir bleiben standhaft. Sicher, wir waren das einzige offen Cabrio in diesem Wetter, und vermutlich auch in gesamt Hamburg. Die weitere Fahrt war zwar bestimmt durch ständige Schauerneigung, wir blieben allerdings verschont und kamen trocken und mit zerzausten Haaren in Schirksee an. Hier noch schnell aus meiner Zip_Off Hose eine kurze gemacht, und nun konnte der Himmel ja garnicht mehr anders. Sonne erfüllte den Olympiahafen. Bis 18,30 Uhr kein Tropfen vom Himmel. Und was haben uns die Herrschaften im Wetter-Radio so alles erzählt.
Das erste mal kam mir das Wort Wunder über die Lippen.

Nun setzten wir nach Kiel Spiellinie um, und verlebten einen wunderbaren, mediterranen Abend auf der Kieler-Woche. Insgesamt ist sie wieder etwas größer geworden, hat etwas mehr Kirmes-Charakter bekommen, aber dennoch gab es Ecken, in denen man den Abend besonders schön begehen konnte.

BMW bot mit der Band "Blue Cafe" im BMW-Bootshafen ein rundes und schönes Programm, welches mich an schöne Sommerabende auf der EXPO-Plaza in Hannover erinnerte.
Einfach Klasse.

Das es den ganzen Abend nicht regnete, und unzählige Besucher ihre Regenjacke hätten zu hause lassen können, könnt ihr euch ja denken.

Dieses super Wetter hielt für uns, bis wir die grenze von Hamburg erreichten. Dort endete das meteoroligesche Wunder. Ein Glück.