Dieses Wochenende haben wir es uns richtig gut gehen lassen. Aber lasst mich in der Vergangenheit beginnen.
Mein erstes Krebsessen im Rahmen eines Krebsfestes fand zirka vor 25 Jahren statt. Ich war etwa 5-7 Jahre alt, und wir waren mit unserer Familie Sommergäste bei unserem schwedischen Freund Sigge. Ein ausgelassenes Fest habe ich in Erinnerung, und von dort an, habe ich mich in das Knacken, Spreizen, Gabeln und Schlürfen regelrecht verliebt.
Diese einfache Speise, bestehend aus Brot mit Butter, Mayonnaise als Dipp und den in Dill gegarten Krebsen, hat mein Leben von dem Zeitpunkt an begleitet. Viele Sommer verbrachte/n ich und wir in Schweden und fiel dieser Aufenthalt in den August, legten wir in "unserem" See Reusen aus um den urigen, gepanzerten Delikatessen habhaft zu werden.
Es folgten viele Jahre der schwedischen Bockjagd, die wir, mein Vater und ich, dort verbrachten und uns nach Frühpirsch und vor Spätansitz, mit dem Auslegen und Einbringen der Krebsfallen beschäftigten. Meist sehr erfolgreich.
Ein Kräfta-Fest in Schweden und eines in Deutschland im Anschluss, mit unseren Lieben, war dann oft die Regel.
Auch unsere Elchjagd-Abenteuer im frühen Oktober wurden immer durch erfolgreichen Krebsfang aufgeheitert.
Leider verstarb unser guter Freund vor sieben Jahren, und seit dem ist das Krebsessen immer mit etwas Wehmut gekoppelt. Aber auch ein schöner Blick in eine tolle Vergangenheit.
Selbstgefangene Krebse sind einfach unvergleichlich gut, und so waren die gekauften, oft in Lake eingefrorenen Krebse in den letzten Jahren nur ein spärlicher Ersatz.
Krebsessen mit "echten" Krebsen waren in den letzten Jahren rar, und so erfreute mich die Planung meines Vaters, am Wochenende ein Krebsessen ausrichten zu wollen.
Am Freitag fragte ich nach und erhielt die Nachricht: "wegen Bezugsquellenmangel abgesagt."
Also machte ich mich mit meiner Freundin und unseren zwei Kindern kurzentschlossen auf nach Hamburg, in den Fischereihafen. Hummer-Pedersen war mein Ziel. Bei herrlichem Wetter nutzten wir den Ausflug, um einen kleinen Umweg über die Köhlbrandbrücke zu machen, und Hamburg von erhöhter Warte aus zu betrachten.
Hummer-Pedersen hatte Krebse iranischer Herkunft im Angebot, und wir ließen uns 5 Kilo, es sollte genug für 6-8 Personen sein, verpacken.
Hochwertige französische Butter und Mayonnaise aus Eiern von freilaufenden Hühnern im Frischepardies neben an erworben, ging es sogleich wieder in Richtung Uelzen.
Auf der Sonnenterrasse meines Elternhauses angekommen, begann mein Vater sogleich den Sud unter freiem Himmel, nach traditionell schwedischem Rezept aufzusetzen. Grobes Salz, Zucker, Bier und Dill, einfach und gut.
Wir verlebten einige schöne Stunden beim kochen der Krebse und luden noch einige Freunde zum abendlichen Festschmaus ein.
Ab 18 Uhr griffen wir zu, und die roten Zangentiere mundeten derart gut, dass ich lange zurückdenken musste, um mich an einen ähnlich guten Krebsgeschmack erinnern zu können. Und so knackten wir mit Zähnen und Fingern so manchen Krebspanzer und viele Zangen, bis unsere Finger schmerzten, die Lippen wund waren und die Bäuche sich blähten. Wunderbar!
Einen wunderbaren Abschluss findet ein solches Essen im Genuss eines eisgekühlten Jubiläumsaquavit´s.
Glücklicherweise waren es so viele Krebse, dass wir am nächsten Tag auch nochmal zu zweit genüsslich weiter schlemmen konnten.
Einzig das Erlebnis des Krebsefangens blieb uns dieses Wochenende schuldig, ansonsten war es einfach rund und idealisiert.
Montag, 1. September 2008
Dienstag, 26. August 2008
Unglaublich - ein neues Swarovski
Vor einiger Zeit habe ich mein altes, wirklich abgewracktes Zwaro-Fernglas Habicht SL 8x56 zur Reparatur gegeben. Die netten Herrschaften in Absam haben mir dann schleunigst ein Angebot gemacht. Die Reparatur sollte rund 450 € kosten. Der verwahrloste Zustand des Glases hat meine emotionale Bindung zu diesem Gerät arg schwinden lassen. So war mein erster Gedanke: "Ich stelle es bei Egun ein, wenn es wieder repariert ist bekomme ich bestimmt 600 € dafür." Dieses Glas ist aus der mit dieser schaumigen Kunststoffummantelung versehen, und die sah nach 15-20 Jahren Einsatz doch sehr schäbig aus. Auf dem von Swarovsi erstellten Angebot war die Rede von tiefgreifenden Renovierungen. Neue Linsen, neue Objektive und dit und dat...
Heute lieferte DPD nun das vollbrachte Werk, und ich bin regelrecht gerührt, In meinen Händen halte ich ein nagelneu wirkendes Fernglas. Die gesamte Kunststoffummantelung wurde erneuert und so sieht es wieder richtig gut aus. Sofort schwindet meine Lust, dieses gute Stück wieder herzugeben. Ich glaube, ich verzichte erstmal auf einen Neukauf in der 8x56 er Klasse, ich hatte da mit LEICA geliebeugelt, und genieße diese gut gelungene Wiedergeburt eines Fernglases.
Heute lieferte DPD nun das vollbrachte Werk, und ich bin regelrecht gerührt, In meinen Händen halte ich ein nagelneu wirkendes Fernglas. Die gesamte Kunststoffummantelung wurde erneuert und so sieht es wieder richtig gut aus. Sofort schwindet meine Lust, dieses gute Stück wieder herzugeben. Ich glaube, ich verzichte erstmal auf einen Neukauf in der 8x56 er Klasse, ich hatte da mit LEICA geliebeugelt, und genieße diese gut gelungene Wiedergeburt eines Fernglases.
Mittwoch, 13. August 2008
Pilgerweg
Heute will ich auf eine interessante Website hinweisen. Den Pilgerweg durch die Lüneburger-Heide:
http://www.jakobusweg-lueneburger-heide.de/
Ruhig mal hinsurfen und vielleicht auch inspirieren lassen.
http://www.jakobusweg-lueneburger-heide.de/
Ruhig mal hinsurfen und vielleicht auch inspirieren lassen.
Montag, 28. Juli 2008
Urlaub beendet.
Puh, das waren Wochen. Unser Familienzuwachs hat doch zu einer massiven Umstellung der täglichen Lebenssituation geführt. Auch zum bloggen blieb wenig Zeit. Bei unverminderten Anstrengung in unserem beruflichen Wachstumsunternehmen, kam ziemlich das Gefühl von Urlaubsreife auf.
Ab dem 21. Juli war es dann soweit: Sechs Tage Urlaub. Und den habe ich in vollen Zügen genossen. Endlich konnte ich mich gebührend der Rehbockjagd mit Erfolg widmen und die Seele auch sonst baumeln lassen. Am Freitag stellte sich ein echtes Erholungsgefühl ein.
Was sonst so in der letzten Zeit geschah, werde ich demnächst mal zusammenfassen.
Ab dem 21. Juli war es dann soweit: Sechs Tage Urlaub. Und den habe ich in vollen Zügen genossen. Endlich konnte ich mich gebührend der Rehbockjagd mit Erfolg widmen und die Seele auch sonst baumeln lassen. Am Freitag stellte sich ein echtes Erholungsgefühl ein.
Was sonst so in der letzten Zeit geschah, werde ich demnächst mal zusammenfassen.
Mittwoch, 18. Juni 2008
von Glitzer und guten Geschäften
Ich bin gerade aus Österreich heimgekehrt, genauer gesagt aus Tirol. Hier hab ich nicht die laufende Fußball-EM verfolgt, sondern mich der Glitzerwelt von Swarovski hingegeben. Eigentliches Motiv für meine Reise war die Optik-Sparte von Swarowski, die hervorragende Fergläser für die Naturbeobachtung und die Jagd herstellt.
Beeindruckt hat mich allerdings der Rummel und der Rubel rund um die Glitzerwelt der Schmuckkristalle von Swarovski.
Die Kristallwelten haben mich ebenso begeistert, der Eintrittspreis von 9,5€ allerdings als etwas hoch überrascht. Trozdem scheint dies nihct viele zu schrecken. Eher noch will man dieser Atraktion eine gewisse Wertigkeit geben.
Das Einkaufsgeschäft in Wattens läßt jedenfalls vermuten, dass hier gute oder besser gesagt, glänzende Geschäfte gemacht werden. Die Ware, bestehend aus überwiegend Schmuck findet reißenden Absatz. Eine von mir durchgeführte Kurz-Analyse ergab ein Besucher-Käuferverhältnis von 1 zu 20. Meine Zählung dauerte etwa drei bis fünf Minuten.
Kein Wunder, bei der Schönheit von Glitzer und Schmuck.
Beeindruckt hat mich allerdings der Rummel und der Rubel rund um die Glitzerwelt der Schmuckkristalle von Swarovski.
Die Kristallwelten haben mich ebenso begeistert, der Eintrittspreis von 9,5€ allerdings als etwas hoch überrascht. Trozdem scheint dies nihct viele zu schrecken. Eher noch will man dieser Atraktion eine gewisse Wertigkeit geben.
Das Einkaufsgeschäft in Wattens läßt jedenfalls vermuten, dass hier gute oder besser gesagt, glänzende Geschäfte gemacht werden. Die Ware, bestehend aus überwiegend Schmuck findet reißenden Absatz. Eine von mir durchgeführte Kurz-Analyse ergab ein Besucher-Käuferverhältnis von 1 zu 20. Meine Zählung dauerte etwa drei bis fünf Minuten.
Kein Wunder, bei der Schönheit von Glitzer und Schmuck.
Freitag, 23. Mai 2008
Wer rastet der rostet. 15 Verschleppungen
Im Internet gilt dieser Satz besonders. Die Entwicklungen von Technologien, Nutzungsverhalten, Angeboten und Interessen und die daraus resultierenden Trends sind extrem wandelnd und sich entwickelnd, daß man, verharrt man an einenm Nutzungs- oder Leistungsstand, schnell die rote Laterne des abfahrenden Zuges der Gegenwart nachschauen kann.
Eine ständige Anpassungsfähigkeit an neue Projekte, Ideen, Techniken und Möglichkeiten ist erforderlich um sich nicht schnell als altes Eisen zu fühlen.
Mir ging und geht das manchmal so. Deshalb habe ich mich in den vergangenen zwölf Monaten aufgemacht, wieder Fahrt zum Zeitgeist aufzunehmen.
Hier meine 15 Verschleppungen und Aufholungen:
1. Ich habe eine WEB-Cam, seit zwei Wochen.
2. Ich habe Voice over IP und kann jetzt auch mit Skype chatten, seit drei Wochen.
3. Ich habe einen Safari-Browser für Windows, und nutze den ein bischen, seit drei Wochen.
4. Ich habe News-Feeds aboniert, seit fünf Monaten.
5. Ich habe einen Flickr-Account und teile meine Foto´s mit der Welt, seit 4 Tagen.
6. Ich nehme an einer Online-Tippgemeinschaft zur EM teil, registriert habe ich mich bereits.
7. Ich "Bookmarke" sozial, und habe Accounts bei MISTER-WONG, DEL.icio.us, und oneview, seit 9 Monaten.
8. Ich bewerte Dienleistungen und Orte bei Qype.de (wer hat sich den Namen nur ausgedacht?), seit zwei Wochen.
9. Ich nutze den Thunderbird seit Weihnachten 07.
10. Ich nutze den Fire-Fox seit Sommer 07.
11. Ich habe mich in Communitys registriert und sammele Freundschaften.
12. Ich versteiger Aufträge auf MY-HAMMER, irgendwann in 2007
13. Ich beantworte Fargen bei gute-frage.net, seit heute.
14. Ich habe ein Anti-Virus-Programm, seit Ferburar (Vorher hatte ich The Bat)
und als letzten Punkt und etwa genau ein Jahr her:
15. Ich blogge auf Blogger und Wordpress.
Dabei kommt man ganz schön ins schwitzen, rostet nicht und ist garantiert der nächsten Mode schon ganz schön hinterher,-)
Und Twitter hab ich noch nicht.
Eine ständige Anpassungsfähigkeit an neue Projekte, Ideen, Techniken und Möglichkeiten ist erforderlich um sich nicht schnell als altes Eisen zu fühlen.
Mir ging und geht das manchmal so. Deshalb habe ich mich in den vergangenen zwölf Monaten aufgemacht, wieder Fahrt zum Zeitgeist aufzunehmen.
Hier meine 15 Verschleppungen und Aufholungen:
1. Ich habe eine WEB-Cam, seit zwei Wochen.
2. Ich habe Voice over IP und kann jetzt auch mit Skype chatten, seit drei Wochen.
3. Ich habe einen Safari-Browser für Windows, und nutze den ein bischen, seit drei Wochen.
4. Ich habe News-Feeds aboniert, seit fünf Monaten.
5. Ich habe einen Flickr-Account und teile meine Foto´s mit der Welt, seit 4 Tagen.
6. Ich nehme an einer Online-Tippgemeinschaft zur EM teil, registriert habe ich mich bereits.
7. Ich "Bookmarke" sozial, und habe Accounts bei MISTER-WONG, DEL.icio.us, und oneview, seit 9 Monaten.
8. Ich bewerte Dienleistungen und Orte bei Qype.de (wer hat sich den Namen nur ausgedacht?), seit zwei Wochen.
9. Ich nutze den Thunderbird seit Weihnachten 07.
10. Ich nutze den Fire-Fox seit Sommer 07.
11. Ich habe mich in Communitys registriert und sammele Freundschaften.
12. Ich versteiger Aufträge auf MY-HAMMER, irgendwann in 2007
13. Ich beantworte Fargen bei gute-frage.net, seit heute.
14. Ich habe ein Anti-Virus-Programm, seit Ferburar (Vorher hatte ich The Bat)
und als letzten Punkt und etwa genau ein Jahr her:
15. Ich blogge auf Blogger und Wordpress.
Dabei kommt man ganz schön ins schwitzen, rostet nicht und ist garantiert der nächsten Mode schon ganz schön hinterher,-)
Und Twitter hab ich noch nicht.
Freitag, 16. Mai 2008
Vodafone ist geil!
Wollen wir es angehen. Ein netter Wettbewerb im Internet will am kommenden Dienstag diesen Beitrag oder einen meiner Websites unter der Suchphrase Vodafone ist geil, auf Position eins bei ALtavista sehen. Dann springt eine tolle Einladung zum Porsche-Fahrabenteuer nach Süddeutschland heraus. Ich habe zwar nicht große Hoffnung, aber aus alter Verbundenheit zu Vodafone und der Suchmaschine Altavist, will ich es gerne probieren.
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