Montag, 28. April 2008

Der Tod des Gänseblümchens

Die Zeit der ersten Rasenmaht ist auch die Zeit Abschied zu nehmen. Abschied von der jungen, lebendigen,frühlingshaften Gänseblümchenatmosphäre.

Die Butterblume, Also der Löwenzahn mag sich noch so manches mal erholen. Das Gänseblümchen tut das nicht und so ist der erste tiefe Schnitt auch irgendwie ein trauriges Ereignis.

Hier einige Bilder:





Mittwoch, 23. April 2008

Mit dem Spindelrasenmäher rasenmähen.

Vor etwas mehr als einem Jahr schrieb ich über meinen Standpunkt, mit einem Handspindelrasenmäher meine Rasenfläche zu mähen. Hier der Beitrag von damals.
Nun ist es wieder soweit. Der Winter hat das Feld geräumt und weicht dem Frühling. Dieses geht mit ordentlichem Rasenwachstum einher und das habe ich bereits zu spüren bekommen. Meine Freundin hält lautstark nach einem motorisierten Mähgerät ausschau und setzt mich ein wenig unter Druck.
Heute eröffnete ich als die Mähsaison mit meinem geliebten Spinderasenmäher und schaffte, untrainiert wie ich bin, 60-100 qm Fläche. Meine zu bewältigende Gesamtfläche sind etwa 2200 qm. Da steht mir noch einiges bevor, an meinem Standpunkt festzuhalten;-). Ich werde mir Mühe geben.

Dienstag, 15. April 2008

Gute Reise, gute Sache!

Diese Woche fliegt mein Freund Tobi in den Kosovo. Dort verteilt er Gummistiefel an Weisenkinder. Den Hintergrund hierfür findet ihr hier.
Ich wünsche ihm eine gute Reise und finde, es ist eine gute Sache dass er für mich eingesprungen ist, schließlich wird er fast eine Woche strapaziös unterwegs sein. Mit so einem Vogel wird er da runter fliegen.

Vielen Dank Tobi.

Mittwoch, 2. April 2008

netonnet hat den deutschen Markt verlassen

und ich sitze hier mit meiner avant Digitalkamera und ärgere mich über den Fehler 2, den sie mir anzeigt, sonst aber die Arbeit komplett verweigert. Wenn man nun die Website des schwedischen Elektronik-Einzelhändlers besucht, werden zwar kundenfreundliche Service-Nummern eingeblendet, aber durch die Mühle des Services, mit Kundennummer, die ich nicht mehr finde und Rechnung die ich nicht mehr finde, will ich mich nicht quälen. Also setze ich hiermit eine Belohnung aus: 20 € für denjenigen, der mir innerhalb von einer Woche plausibel sagen kann, wie ich den Fehler 2 behebe.
Das Gerät ist übrigens eine Digi-Cam mit 8,1 Megapixel, die vermutlich auch unter dem Namen Traveller bei Aldi verkauft wurde.
Nach Ablauf der Wochenfrist werde ich es mal bei My-Hammer probieren, ob man mir dort schnell und unbürokratisch helfen kann.
Bis dahin alles Gute.

Dienstag, 25. März 2008

"Cabo Verde no Stress"

Heute sind meine Eltern von den Kapverdischen Inseln heimgekehrt. Genauer gesagt, von einer kapverdischen Insel, der Insel Sal. Weit sind sie nicht gekommen. Und aus eigener Anschauung kann ich für die Insel den Werbe-Slogan: "Cabo Verde no Stress" nachvollziehen und bestätigen.
Eine kurze Bilderschau heute Nachmittag verriet mir, dass mittlerweile der Tourismus auf Sal unangenehme Formen annimmt. Zumindest, wenn man eine gewisse Rückständigkeit als angenehm empfindet.
Und ja, mir wurde ein Souvenir mitgebracht. Seht selbst:

Jawohl, Cafe von der Insel Fogo. Ich hätte mir zwar grundsätzlich lieber Salz gewünscht, bin aber auch so hoch erfreut und werde mich morgen an das erste Brühen machen. Und wegen des Salzes habe einen Grund mehr einmal wieder auf die Kapverden zu reisen.
Gute Nacht und bis Bald.

Montag, 24. März 2008

Über Nürnberg, Boltenhagen zurück nach Ostern.

Die vergangenen 10 Tage waren vom Reisen geprägt. In Nürnberg lud die 35. IWA & Outdoor Classics zum Messebesuch. Diese Messe kann ich für mich als Pflichttermin in den Kalender eintragen. Sie findet einmal im Jahr im März statt. Mich interessieren dort weniger die zahllosen Waffenaussteller sonder vornehmlich die Kontakte zu den technischen Ausrüstern und Textilisten zum Thema Jagd, und nicht zuletzt trifft man hier auch Freunde und Bekannte und kann diese Beziehungen bei fränkischem Landbier pflegen.
Besonders der von der IWA ausgerichtete Frankenabend mit magischer Show-Einlage und gut gemachter Tanzmusik war ein voller Erfolg.
Am Sonntag brachte uns der ICE wieder geschwind in die Heide.
Erschöpft aber glücklich angekommen, ging es für meine Familie und mich gleich weiter ins Ostseebad Boltenhagen. Sonniges Küstenwetter bei kalter, steifer Briese erfreute schon einige maritime Freunde. Der Badeort schien vorösterlich gut belegt. Als begeisterter Nordseefan im Winter, war dieses strenge Wetter gerade richtig für mich. Und auch meine Tochter hat sich in dieses Klima verliebt. Der Pustewind lässt so wunderbar die Drachen in der Luft flattern. Möwen, Schwäne und Schiffe taten ihr übriges um sie zu dem Urteil zu bewegen: „das war ein schöner Tag“.
Diesem Urteil konnten sich Vater, Mutter und Hund bedingungslos anschließen.
Auch die nächsten Tage, mit Ausflug nach Wismar und zum Schloss-Bothmer, boten Unterhaltung und Erholung.
Grün-Donnerstag ging es wieder in die Heide. Nicht nur das bevorstehende Osterfest veranlasste uns dazu, sondern auch die Anwesenheit zweier Freunde aus Schweden im Haus meiner Eltern, die wiederum zur Zeit auf den www.kapverden.com/ weilen, bewog uns dazu. Tomas und Lars holen um diese Zeit einige Baumpflanzen aus einer Baumschule bei Wieren, um sie in schwedischen Wäldern anzupflanzen. Diese „Einkaufstour“ wird gern auch mit dem Erwerb von Rotwein kombiniert, den wir dann bei Angrillen im Elternhaus etwas verkosten.
Dann ging es wieder nach Hause. Ein schönes Gefühl nach erlebnisreichen Tagen wieder in die beschauliche Ruhe der eigenen vier Wände zurückzukehren. Die Raumtemperatur war unterdessen auf unter zehn Grad gefallen, und so heizten wir den Kaminofen an um den Osterstrauch zum austreiben der Weidenkätzchen zu bewegen.
Ja, und dann war Ostern. Für unsere Tochter ein besonderer Spaß. Sie hat mit Hingabe Ostereier gesucht und gefunden und gegessen. Und auch für uns Erwachsene ein tolles Fest, welches mich zu Experimenten in der Küche motiviert hat, aber dazu vielleicht ein anderes mal mehr. Jetzt ist Ostermontag und ein anhaltender Schneeschauer hat das Land in weiß gehüllt, wunderbar. Jetzt geht’s raus, wir wollen im Schnee spielen.

Mittwoch, 12. März 2008

Was für ein Winter

So, der Winter ist nun um. Ich jedenfalls rechne nicht mehr mit Eis uns Schnee. Schade, dieser Klimawandel in Zentraleuropa erfüllt mich mit etwas Wehmut und Traurigkeit. Meiner 2-jährigen Tochter muß ich nun erklären was ein Schneeman ist und kann ihn nicht einfach mit ihr bauen. Heute, in einer Gewitterfront entlud sich ein Hagel- oder Graupelschauer, die Freude bei ihr war groß, aber mit richtigem Schnee und Winter hat das alles nichts zu tun.
Ach wie gern erinnere ich mich an die Jagd im Schnee. Egal ob Nachtansitz, Pirsch oder Bewegungsjagd. Wenn ich an schöne Jagerlebnisse im Winterhalbjahr denke, sind die Momente im Schnee immer ganz weit vorn.
Nun gut, mir geht es damit sicher besser als so manchem Langlaufski-Vermieter im Harz oder Sauerland, aber traurig stimmt mich die winterliche Gegegnwart schon sehr.

Also, Mund abputzen und in die Zukuft schauen, ein bestimmt wunderbares Frühjahr steht bevor. Und die Schmetterlinge aus dem Bilderbuch meiner Tochter umschwirren unseren Garten jezt schon.